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Im GC-Angriff weht ein frischer Wind

Trainer Murat Yakin frohlockt vor dem Heimspiel gegen Luzern über neue Konkurrenz in der Offensive.

Murat Yakin lacht an diesem Donnerstag, er grinst zeitweise richtig. Sein GC steht auf Rang 4, letzte Woche siegten die Zürcher 3:1 bei Sion, und es finden sich mehr Argumente dafür als dagegen, dass sie am Wochenende mit einem Sieg gegen Luzern ­– bei einem Patzer des FCZ – am Stadtrivalen vorbei auf den dritten Platz ziehen. Dabei gab es für den GC-Trainer schon Momente in dieser Saison, in denen ihm das Lachen gar nicht oder nur gequält über die Lippen kam. Etwa während der vier sieglosen Meisterschaftsspiele vor der Winterpause. ­«Alles, was wir damals nicht auf den Platz brachten», sagt Yakin, «hat gegen Sion wieder funktioniert.»

Geholfen haben GC dabei auch die vier Neuen Taipi, Lika, Kapic und Rhyner. Alle standen gegen Sion in der Startformation, mit allen ist Yakin «sehr zufrieden». Der 43-jährige Trainer hatte ja in der Winterpause den Konkurrenzkampf in seiner Mannschaft lanciert, indem er etwa die Goalieposition öffentlich als umkämpft bezeichnete, obwohl der ­Österreicher Lindner gegenüber dem Aargauer Vasic klare Vorzüge hat.

Bei Jeffrén ist Yakin vorsichtig

Jetzt zeichnen sich auch in der Offensive intensivere Duelle um die Stammplätze ab. Den Venezolaner Jeffrén, im Winter an den Knien operiert, brachte Yakin in Sitten vorderhand noch von der Bank, «bei ihm bin ich lieber noch vorsichtig», sagt er. Doch mit Rückkehrer Djuricin, der sich von seinen Adduktorenproblemen erholt hat, und den Zugängen sind die GC-Reihen gerade in der Offensive dichter geworden. «Wir haben speziell darauf geachtet, ausschliesslich fitte Spieler zu verpflichten, die kaum Integrationszeit benötigen», erklärt Yakin. Als ein Verlierer der neuen Konkurrenz kann auch Andersen gesehen werden. Der Däne spielte gegen Sion nicht von Beginn weg.

Im Heimspiel gegen Luzern hat Yakin also eine breite Auswahl. «Der Sieg letzte Woche hat uns sehr gutgetan, aber wir wollen nachdoppeln.» Als einzige Pendenz bis zum Transferschluss am Donnerstag bleibt die Verpflichtung eines Stürmers. 60 Kandidaten sollen auf dem Radar gewesen sein. Janko hat sich jetzt Lugano geholt, Drmic ist gemäss Yakin eine interessante Option, «aber es gab noch keinen persönlichen Kontakt».

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