Zum Hauptinhalt springen

«Ich will meine Unbekümmertheit behalten»

Renato Steffen ist ein Versprechen für die Zukunft und ab dieser Saison bei den Young Boys.

«Am Morgen war ich schon etwas nervös»: Renato Steffen beim YB-Trainingsstart.
«Am Morgen war ich schon etwas nervös»: Renato Steffen beim YB-Trainingsstart.
Alessandro della Valle, Keystone

Er war das einzig unbekannte Gesicht beim gestrigen Trainingsstart von YB, und der Vergleich drängt sich auf: Renato Steffen erinnert ein wenig an Xherdan Shaqiri. Nur 1,70 m gross, kurze Beine, ein tiefer Schwerpunkt, aber wieselflink auf dem Rasen und wie Shaqiri eine Kämpfernatur. Auch Steffens Weg verlief in den letzten zwei Jahren steil: Beim Team Aargau war er Teil der U-16-Mannschaft, als man in ihm keinen Spieler für die Zukunft sah. Steffen wechselte in die zweite Liga zum SC Schöftland und von dort nur ein Jahr später zum FC Solothurn in die nächsthöhere Spielklasse. 2012 erfolgte der Transfer zum FC Thun, für den er sich in der letzten Saison vier Tore und fünf Assists gutschreiben liess. Nun heisst sein neuer Arbeitgeber BSC Young Boys. Die letzten zwei Wochen hatte der 21-Jährige dazu genutzt, um seinen Aufstieg mit seinem Umfeld zu analysieren und den Rummel um seine Person zu verarbeiten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.