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«Ich war nie ein ‹Gäbiger›»

Hanspeter Latour beendet nach der WM in Brasilien seine SRF-Tätigkeit. Er erzählt, wieso er auch als Co-Kommentator immer noch wie ein Trainer denkt, wie die Brasilianer ticken und was er der Schweiz zutraut.

«Es ist nicht unmöglich für die Schweiz, Weltmeister zu werden.»
«Es ist nicht unmöglich für die Schweiz, Weltmeister zu werden.»
Valérie Chételat

Hanspeter Latour ist in Verzug. Ein Stau auf der Autobahn A 1 hat seinen Fahrplan durcheinandergebracht. «Das ist mir gar nicht recht, dass ich Sie habe warten lassen», sagt der 67-Jährige, als er verspätet im Restaurant Innere Enge eintrifft. Die Tage vor der Abreise nach Brasilien am 4. Juni sind wegen diverser Referate und Medientermine im Zusammenhang mit dem kürzlich erschienenen Buch «Hanspeter Latour – Das isch doch ä Gränni» derart reich befrachtet, dass der Thuner noch gar nicht dazu gekommen ist, sich auf seinen WM-Job vorzubereiten. Wie vor vier Jahren in Südafrika ist der ehemalige Fussballtrainer als Co-Kommentator und Experte für das Schweizer Radio und Fernsehen tätig.

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