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«Ich trete ein schwieriges Erbe an»

Der zukünftige Nationaltrainer Vladimir Petkovic glaubt an die Kraft seiner Mannschaft. Er weiss aber auch, dass er als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld in grosse Fussstapfen tritt.

Grosser Stolz, die Nationalmannschaft zu übernehmen: Vladimir Petkovic.
Grosser Stolz, die Nationalmannschaft zu übernehmen: Vladimir Petkovic.
Keystone

«Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich zum einen ein schwieriges Erbe antrete, zum andern aber auch ein bestens aufgestelltes Team mit Perspektiven übernehmen darf.» So wird Vladimir Petkovic durch den Schweizerischen Fussballverband zitiert. Der Trainer, derzeit noch bei Lazio Rom angestellt, will sich abgesehen vom offiziellen Verbandskanal nicht weiter äussern.

Petkovic ist «sehr stolz», nach der WM im kommenden Sommer neuer Nationaltrainer zu sein, «stolz, dass ich diese tolle Mannschaft in meiner zweiten, nein: meiner ersten Heimat übernehmen darf». Petkovic, gebürtig ein bosnischer Kroate und geboren am 15. August 1963 in Sarajevo, hat 27 seiner 50 Lebensjahre in der Schweiz verbracht. Er findet: «Das sagt genug darüber aus, wo ich mich heimisch fühle.»

Die Schweizer Nationalmannschaft findet er «als Gesamtpaket toll» und spricht von «einigen beeindruckenden Qualitätsbeweisen» des Teams in den vergangenen Jahren. Nachfolger von Hitzfeld zu werden sei «für niemanden einfach, es wird auch für mich nicht einfach sein, dessen Erfolgskurs naht- und lückenlos fortzusetzen». Er sei aber absolut überzeugt vom Potenzial der Spieler und des Teams.

Ob Petkovic bis zu seinem Jobantritt bei der Schweiz Trainer von Lazio in der Serie A sein darf, ist unklar. Italienische Medien berichten, dass er kurz vor der Entlassung steht. Petkovic sagt: «Solche Gerüchte machen das Leben nicht einfacher, aber sie gehören zum Geschäft.» Er möchte weitermachen: «Ich werde bei Lazio Rom nicht eine Sekunde lang Grund zu Vermutungen liefern, ich würde meine aktuelle Arbeit zu Gunsten meines neuen Jobs vernachlässigen.»

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