«Brauche Guardiolas Ratschläge nicht»

Champions-League-Atmosphäre heute in München. Manchester City testet mit neuem Trainer die Bayern. Weshalb die Rückkehr Pep Guardiolas für alle Beteiligten speziell ist.

Prestigeduell heute in München: Bayerns neuer Trainer Carlo Ancelotti (r.) trifft auf seinen Vorgänger Pep Guardiola, der mit Manchester City zu Gast ist.

Prestigeduell heute in München: Bayerns neuer Trainer Carlo Ancelotti (r.) trifft auf seinen Vorgänger Pep Guardiola, der mit Manchester City zu Gast ist.

(Bild: Reuters)

Thomas Niggl@tagesanzeiger

Pep Guardiola hat sich aus München verabschiedet mit einem zwiespältigen Eindruck. Mit der deutschen Presse war der Katalane nie warm geworden. Und sportlich hatte er während dreier Jahre nicht das geschafft, was seinem Vorgänger Jupp Heynckes gelungen war. Nämlich die Champions League zu gewinnen.

Heute kehrt Guardiola zurück nach München. Sein neuer Club, Manchester City, testet die Bayern, die mit dem Italiener Carlo Ancelotti einen Mann verpflichtet haben, der in seiner Karriere als Trainer schon dreimal die Champions League gewann. Zweimal mit Milan, einmal mit Real Madrid. Auch deshalb ist die Rückkehr Guardiolas so speziell für alle Beteiligten.

«Wir wissen, wie schwer der Job ist»

An der gestrigen Pressekonferenz wurde Ancelotti vor dem Prestigeduell gegen Guardiola gefragt, ob er mit diesem bisher schon einmal über die Bayern gesprochen habe. «Ich habe noch nicht mit Guardiola gesprochen. Aber morgen werde ich ihn treffen. Ich denke, wir werden nicht über die Mannschaft sprechen. Ich kenne mein Team ganz gut, ich brauche keine Ratschläge.»

Eine selbstbewusste Antwort jenes Mannes, der Guardiola vor zwei Jahren eine der bittersten Niederlagen zugefügt hatte, als er mit Real Madrid in den Halbfinals der Champions League die Bayern ausgeschaltet hatte.

Als Ancelotti dann nach seiner Beziehung zu Guardiola gefragt wurde, war er voll des Lobes. «Ich habe eine sehr gute Beziehung zu Pep. Wir sind beide Trainer, und wir wissen, wie schwer unser Job ist. Er hat hervorragende Arbeit beim FC Bayern geleistet. Ich wünsche ihm und seiner Mannschaft das Beste für die kommende Saison», sagte Ancelotti.

DerBund.ch/Newsnet

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