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«Ich bin kein Wunderwuzzi»

YB-Coach Adi Hütter will ein Team, welches dominant auftritt. Vorerst hat anderes Priorität: Der Match gegen Vaduz muss unbedingt gewonnen werden.

Da soll was gehen: Adi Hütter hat grosse Pläne mit YB.
Da soll was gehen: Adi Hütter hat grosse Pläne mit YB.
Keystone

Es muss sich Aussergewöhnliches zugetragen haben, wenn in Österreich ein Schweizer ein «Wunderwuzzi» genannt wird, was nichts anderes heisst als «Alleskönner». Diese Ehre wird Marcel Koller zuteil, seit sich die Nationalmannschaft unseres östlichen Nachbarlandes souverän für die EM 2016 qualifiziert hat. Der gleiche Koller notabene, für den einheimische Fussballlegenden wie Herbert Prohaska, Toni Polster und Hans Krankl nur ein müdes Lächeln übrig hatten, als er 2011 zum ÖFB-Teamchef ernannt wurde. Der Zürcher war geschickt genug, sich nicht in irgendwelche verbale Scharmützel mit den einstigen Helden einzulassen. Stattdessen wurde er auch dann nicht müde, zu betonen, dass er «kein Wunderwuzzi» sei, als seine Mannschaft längst auf einer Erfolgswelle ritt.

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