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Hooligans ohne Ticket ins Stadion gelassen

150 belgische Hooligans reisten ohne Billet zum Uefa-Cup-Spiel nach Bern. Auf Anraten von Polizei und Uefa wurden sie ins Stadion gelassen. Darauf kam es zu Krawallen.

Schon im Stadion gerieten Fans aneinander.
Schon im Stadion gerieten Fans aneinander.
Keystone

In Bern ist es gern nicht nur nach dem Uefa-Cup-Spiel Young Boys Bern - FC Brügge zu Auseinandersetzungen zwischen Fans gekommen. Auch während des Spiels griffen gemäss dem BSC Young Boys belgische Hooligans Berner Fans an.

Die rund 150 Hooligans seien ohne Billette angereist, teilte der BSC Young Boys am Freitag mit. Die Verantwortlichen des FC Brügge hätten gesagt, sie dürften nicht in den Gästesektor gelassen werden. Auf Anraten der Polizei, der Uefa und des FC Brügge seien sie dann ins Stadion gelassen und in der Nähe der belgischen Fans untergebracht worden.

Ziel sei es gewesen, damit vor dem Spiel gewalttätige Konfrontationen vor dem Stadion und in der Innenstadt zu vermeiden.

«Gezielten Aktion»

Bedauerlicherweise sei es trotzdem zu einer Rangelei im Stadion gekommen. Die belgischen Hooligans hätten «in einer gezielten Aktion» Berner angegriffen. Die Rangelei sei aber ohne Folgen geblieben, da die Ordnungskräfte die Belgier innert Minuten hätten neutralisieren können. YB bedaure den Vorfall.

Nach dem Spiel kam es dann erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Belgiern und Bernern. Thomas Jauch, Sprecher der Kantonspolizei Bern, sagte am Freitag auf Anfrage, auch vor dem Stadion hätten die Belgier überfallartig Berner angegriffen.

Die Polizei trennte die beiden Gruppen, die mit Mobiliar eines Restaurants aufeinander los gingen, mit Gummischrot. Drei Personen mussten wegen Kopfverletzungen ärztlich behandelt werden; zwei von ihnen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.

BZ/sda/se

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