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Hohn und Spott für die Bayern

Die internationale Presse zerpflückt nach der 1:3-Niederlage in Porto den deutschen Rekordmeister. Auch Trainer Pep Guardiola kriegt sein Fett weg.

Niedergeschlagen: Dante, Sebastian Rode und Captain Philipp Lahm verlassen den Rasen.
Niedergeschlagen: Dante, Sebastian Rode und Captain Philipp Lahm verlassen den Rasen.
Keystone
Unfassbar: Weltmeister Thomas Müller schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.
Unfassbar: Weltmeister Thomas Müller schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.
Keystone
Glückseligkeit: Portos Jackson Martinez geht nach dem Schlusspfiff auf die Knie.
Glückseligkeit: Portos Jackson Martinez geht nach dem Schlusspfiff auf die Knie.
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+++Die spanische Zeitung «Marca» kennt kein Pardon: «Es war das schlechteste Bayern, an das man sich erinnern kann. Zerbrechlich, ideenlos, impotent. Selten sah man so ein desorientiertes Bayern. In Deutschland beten sie schon, dass Robben, Alaba und Ribéry spielen können, denn ohne sie ist Bayern so viel weniger Bayern.»

+++Das spanische Blatt «AS» zielt auf Guardiola: «Guardiola und sein Heiligenschein werden in die Mangel genommen. Die Verteidiger haben nicht das Niveau grosser Spieler. Boateng ist weniger, als man erwartet, und Dante ein absolutes Nichts. Keine Spur der dominanten und autoritären Bayern, sondern eines wagemutigen Rivalen, der jedes Mal, wenn er konnte, in Bayerns Hand gebissen hat. Portos Energie lässt Bayern schmelzen, das mit einem Champions-League-Anzug verkleidet ist, aber eine Abwehr wie im Intertoto-Wettbewerb hat.»

+++«ABC» zollt Portos Trainer grosses Lob: «Vor den misstrauischen Augen halb Europas gewann Lopetegui gegen seinen Freund Guardiola. Will Bayern nicht ausscheiden, muss es die Krallen im Rückspiel wetzen.»

+++Der portugiesische «Record» meint: «Ungeheurer Drache! Porto macht Bayern zu einer stinknormalen Mannschaft.»

+++«O Jogo» aus Portugal doppelt nach: «Bayern fantastisch vorgeführt. Jackson Martinez zersprengt die Deutschen, und Quaresma erledigt den Rest.»

Auch die italienischen Medien kennen keine Gnade:

+++«La Repubblica» meint, dass der Fussball Guardiolas nicht zum deutschen Fussball passe. «Das Experiment vom modernsten Trainer mit der besten Mannschaft der Welt hat kein aussergewöhnliches Ergebnis gebracht.»

+++«Corriere dello Sport» titelt: «Porto - Bayern hätte die einzige Partie ohne Geschichte sein müssen. Aber Porto demolierte das deutsche Panzerschiff.»

+++Die «Gazzetta dello Sport» zieht ebenfalls über die Münchner her: «Bayerns Horrorshow! Die Deutschen fabrizierten ein Desaster nach dem anderen in der Abwehr. Die ersten zehn Minuten waren eines absurden Theaters würdig. Das hätte nicht mal der fantasiereichste Regisseur inszenieren können.»

+++Die englische «Daily Mail» schlägt in die gleich Kerbe: «Bayern war hundeelend. Es mangelte an Gleichgewicht, Zusammenhalt und der Fähigkeit, richtig zu verteidigen. Sie fingen schlecht an und endeten noch schlechter.»

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