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Hoffenheim verblüfft die Konkurrenz

Die Mannschaft von Ralf Rangnick gewann das badische Derby gegen den Karlsruher SC 4:1 und führt die Bundesliga-Tabelle an.

Der beindruckende Aufsteiger 1899 Hoffenheim ist einfach nicht zu stoppen. Mit ihrem Hochgeschwingkeits-Fussball überfordern sie jede Abwehr in der Budnesliga. Massgeblichen Anteil am Erfolg der Hoffenheimer hatte wieder einmal das Sturmduo Vedad Ibisevic und Chinedu Obasi. Beide schossen zwei Tore und bereiteten jeweils einen Treffer ihres Teamkollegen vor. Ibisevic führt mit 13 Treffern die Torschützenliste an.

Nach elf Runden beträgt der Vorsprung auf Meister und Topfavorit Bayern München vier Punkte. Damit werden Erinnerungen an die Saison 1997/1998 wach, als Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern den Meistertitel holte.

Einen Rückschlag erlitt der Hamburger SV, der in Hannover 0:3 unterlag. Neuer Dritter ist der FC Bayern München, der gegen Bielefeld letztlich zu einem verdienten 3:1-Sieg kam. Allerdings bekundeten die Münchner lange Zeit Mühe, das vorentscheidende 2:1 durch Franck Ribéry fiel erst eine Viertelstunde vor Schluss. Zuvor hatten die Bayern, die ihren vierten Sieg in Folge feierten, dreimal nur den Pfosten oder die Latte getroffen. Trotz der Verletzung von Goalgetter Luca Toni liess Trainer Jürgen Klinsmann den zuletzt enttäuschenden deutschen Nationalstürmer Lukas Podolski auf der Bank und stellte mit Miroslav Klose nur einen Angreifer auf.

Kanterniederlage für Hertha

Lucien Favres Hertha Berlin kassierte in Bremen eine 1:5-Kanterniederlage. Der Peruaner Claudio Pizarro traf für die Hanseaten zweimal, der Brasilianer Diego schoss das 2:0 und bereitete zwei Treffer vor.

Schalke gewann auswärts in der Lausitz gegen Energie Cottbus 2:0. Die Treffer für die Königsblauen, die nach der Roten Karte gegen Orlando Engelaar (52.) in Unterzahl agieren mussten, schossen Heiko Westermann und Jefferson Farfan in der Schlussphase.

si/str

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