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Höchste Zeit für die Notbremse

Die Entlassung Challandes' war die einzig logische Entscheidung – der extrovertierte Trainer muss die Konsequenzen für die FCZ-Misere tragen, meint «Tages-Anzeiger»-Redaktor Peter Bühler.

Was kann Bernard Challandes dafür, wenn der Stürmer Mehmedi in den ersten beiden Rückrundenspielen bei den Unentschieden gegen Xamax und Sion zweimal nur den Pfosten trifft und einmal den Ball aus kürzester Distanz nicht über die Torlinie bringt? Was kann der Trainer dafür, wenn der Künstler Chikhaoui das Kunststück fertigbringt, zwei Meter vor dem leeren Tor darüberzuschiessen, wie beim 0:1 gegen Aarau?

Nichts kann er dafür. Und doch ist in den gut drei Monaten seit der Winterpause eines klar geworden: Den Meister hat das Glück verlassen. Oder präziser: Er konnte das Glück nicht mehr auf seine Seite zwingen, wie ihm das in der Meistersaison und in der Qualifikation zur Champions League immer wieder gelungen war. Die Spieler glaubten nicht mehr an den Erfolg, die grösste Stärke des Trainers, seine Rolle als Motivator, verpuffte in der Kabine. Er erreichte die Mannschaft nicht mehr.

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