Zum Hauptinhalt springen

Hitzfeld holt Wölfli und Lustenberger

Zwei Neulinge und mit Alberto Regazzoni ein überraschender Rückkehrer stehen im Aufgebot für die WM-Qualifikationsspiele gegen Lettland und Griechenland.

Nach der 1:2-Blamage gegen Luxemburg kommt den kommenden Spielen gegen Lettland (11. Oktober in St. Gallen) und Griechenland (15. Oktober in Piräus) eine erhöhte Bedeutung zu.

Besonders über das Aufgebot von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld dürften sich die Neulinge Marco Wölfli und Fabian Lustenberger freuen.

Wölfli setzte sich im Kampf um die Nummer 3 im Tor hinter Diego Benaglio und Eldin Jakupovic gegen FCZ-Goalie Johnny Leoni durch. Wie sein Konkurrent hatte der Torhüter der Berner Young Boys seit Saisonbeginn stark gehalten. «Mir gefallen seine Ausstrahlung und seine Konstanz», begründete Hitzfeld. «Wenn YB mal nicht gut war, lag es nicht an Wölfli.» Der erst 20-jährige Mittelfeldspieler Lustenberger hatte sich mit seinen Einsätzen bei Bundesligist Hertha Berlin unter Lucien Favre und starken Leistungen in der U21-Nationalmannschaft aufgedrängt.

Regazzonis Rückkehr

Etwas überraschend holte Hitzfeld den schnellen Flügelstürmer Alberto Regazzoni ins Nationalteam zurück. Der Tessiner hatte zu Beginn der Saison bei YB in den Überlegungen von Martin Andermatt keine Rolle mehr gespielt, profitierte aber vom Trainerwechsel und blühte bei Vladimir Petkovic wieder auf. «Ich habe ihn mehrmals beobachtet, besonders aufgefallen ist er mir beim Sieg der Young Boys in Basel», so Hitzfeld. «Dort war er zum wiederholten Mal einer der Besten. Mit seiner Schnelligkeit und den Eins-gegen-eins-Situationen, die er stets sucht, kann er ein Element werden, das gegen Luxemburg gefehlt hat.»

Mit Regazzoni (erstmals seit dem USA-Trainingslager im März 2007), dem genesenen Marco Streller und Mario Eggimann kehren drei bekannte Gesichter in die Nationalmannschaft zurück.

Neben den für die U21 abgestellten Eren Derdiyok, Valentin Stocker und Johan Vonlanthen erhielten im Vergleich mit dem peinlichen 1:2 gegen Luxemburg von Anfang September Rechtsverteidiger Alain Nef und Fabio Coltorti kein Aufgebot mehr.

Die beiden Innenverteidiger Philippe Senderos (Milan/verletzt) und Patrick Müller (Monaco/noch kein Einsatz im Klub), die noch in der provisorischen Selektion figuriert hatten, wurden erneut nicht berücksichtigt. Zudem fällt Almen Abdi mit einem Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel aus.

si/str

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch