«Gott sei Dank sind sie wieder da»

Nach dem bitteren Ende gegen Moskau trifft YB den FC Zürich zum Spitzenspiel.

Die Young Boys bereiten sich auf das Spitzenspiel gegen den FC Zürich vor.

Die Young Boys bereiten sich auf das Spitzenspiel gegen den FC Zürich vor.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

«Einfach toll, was die Mannschaft abliefert», hat Adi Hütter während der Partie gegen ZSKA Moskau gedacht, ob der überzeugenden Leistung seiner Young Boys, «ein Tor ist in der Luft gelegen.» Zu diesem kam es dann auch, doch bekanntlich köpften sie den Ball ins falsche Netz. «Ein so bitterer Moment zum Schluss ist einmalig», sagt der YB-Trainer zum unglücklich entstandenen 0:1 in der Nachspielzeit. So war auch «der Tag nach der Niederlage schwierig». Dennoch kann YB viel Gutes aus diesem starken Auftritt gegen Moskau mitnehmen. Auch der Trainer ist positiv gestimmt.

Sowieso blieb den Bernern nicht viel Zeit, den vergebenen Chancen nachzutrauern und sich über die verpatzte Rückgabe zu ärgern. «Wir haben den Fokus gleich auf die nächste Aufgabe gelegt.» Vor dem zweiten Kräftemessen in den Champions-League-Playoffs hat YB einer wichtigen Verpflichtung in der heimischen Meisterschaft nachzukommen.

Bereits heute treffen die Young Boys im Letzigrund auf den FC Zürich. Der Aufsteiger grüsst ungeschlagen von der Tabellenspitze. «Gott sei Dank sind sie wieder da», freut sich Hütter über die Rückkehr des ambitionierten Clubs in die Super League.

Auswärts gegen heimstarken FCZ

«Als Aufsteiger sind sie super in die Saison gestartet», sagt Hütter und hebt die Heimstärke und das «gerade in der 1. Halbzeit sehr gute Pressing» des Gegners hervor. Vor allem gegen GC und Sion überzeugte der FCZ mit einem offensiven 3-4-3-System. Beim glückhaften Unentschieden in Lugano, beim 10:0 im Cup gegen Chippis und meist auch in der vergangenen Saison setzte Uli Forte aber auf ein 4-2-3-1.

Während er also nicht mit Sicherheit weiss, wie der Gegner taktisch eingestellt sein wird, dürfte Hütter auf sein bewährtes 4-4-2 zurückgreifen. Wer die Positionen besetzt, ist nicht ganz klar. «Grundsätzlich» kann der YB-Trainer für das Spitzenspiel personell aus dem Vollen schöpfen, es gibt keine neuen Absenzen. «Viele sind parat, der Teamspirit ist gut und jeder ist hungrig», sagt der Trainer über seinen Kader. Er möchte möglichst vielen seiner Spieler auch die Möglichkeit geben, zu spielen.

Unabhängig davon, wer in der Startformation stehen wird, eines stellt Hütter klar: «Wir gehen in den Letzigrund, um etwas mitzunehmen.»

Der Bund

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