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«Gewinnen die Basler, sind sie durch»

GC-Trainer Michael Skibbe macht vor dem Klassiker beim FCB eine einfache Rechnung. Sein Konterpart Murat Yakin sieht den Spitzenkampf noch nicht als Vorentscheidung.

Schlüsselspiel in Basel: Trainer Michael Skibbe steht mit seinen Grasshoppers beim Meister unter Zugzwang.
Schlüsselspiel in Basel: Trainer Michael Skibbe steht mit seinen Grasshoppers beim Meister unter Zugzwang.
Keystone

In der 31. Runde der Super League steht der heutige Spitzenkampf zwischen Basel und den Grasshoppers im Fokus. Der FCB könnte mit einem Sieg einen wichtigen Schritt in Richtung Titel machen. Aus Sicht der Grasshoppers ist die Ausgangslage klar. Verlieren die Zürcher erstmals seit November 2012 wieder einen Klassiker gegen den FCB, wird ziemlich alles für den aktuellen Leader und gegen sie sprechen. Fünf Runden vor Schluss betrüge der Rückstand sieben Punkte, dazu käme die klar schlechtere Tordifferenz (aktuell +20 gegenüber +29). «Gewinnen die Basler, sind sie durch, und wir ziehen den Hut», sagte GC-Trainer Michael Skibbe pragmatisch. Wenig überraschend vorsichtiger drückte es Murat Yakin aus: «Am Sonntag fällt keine Entscheidung.»

Eine Reaktion auf sportliche Rückschläge ist am Sonntag ab 16 Uhr von beiden Teams gefordert. Das 0:5 gegen Thun, die höchste Heimniederlage seit fast 49 Jahren, schüttelte die Grasshoppers am Mittwoch vor Ostern nach zuvor sechs Siegen in Folge gewaltig durch. Der herbe Fehltritt zur Unzeit sei verarbeitet, heisst es im Lager der Zürcher. Den Beweis dafür, dass es ein einmaliger Ausrutscher an einem Abend war, an dem wirklich alles schief lief, werden die Grasshoppers im wohl nahezu ausverkauften St. Jakob-Park antreten müssen. Skibbe ist zu einer personellen Änderung gezwungen. Im defensiven Mittelfeld muss der deutsche Coach den gesperrten Toko ersetzen.

Yakin gab seinen Spielern nach dem verlorenen Cupfinal vom Ostermontag gegen den FC Zürich zwei Tage frei, um den Kopf zu lüften und den Körper nach der anstrengenden Dreifachbelastung während Wochen etwas zu regenerieren. Von einer Blitzheilung der wieder verletzten Marco Streller und Fabian Schär ist nicht auszugehen. Auch in Basel glauben sie, die jüngsten Rückschläge überwunden zu haben. Der Blick sei längst nach vorne gerichtet.

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