Zum Hauptinhalt springen

St. Gallen rettet Sieg über die Zeit

Lange kam GC zu keinen guten Möglichkeiten. Nach dem Anschlusstreffer kurz vor Schluss wurde es aber nochmals spannend.

Traumtor ohne Konsequenzen: Caio erzielt kurz vor Schluss das 1:2 aus Zürcher Sicht, doch St. Gallen kann den Sieg über die Zeit retten.
Traumtor ohne Konsequenzen: Caio erzielt kurz vor Schluss das 1:2 aus Zürcher Sicht, doch St. Gallen kann den Sieg über die Zeit retten.
Keystone
Volle Konzentration: Pnishi (l.) und Chabbi haben nur Augen für den Ball.
Volle Konzentration: Pnishi (l.) und Chabbi haben nur Augen für den Ball.
Walter Bieri, Keystone
Harte Sitten: Hier fährt der St. Galler Buess Caio in die Parade.
Harte Sitten: Hier fährt der St. Galler Buess Caio in die Parade.
Walter Bieri, Keystone
1 / 3

St. Gallen gibt dank Sieg den letzten Platz ab. Die Tore für die St. Galler fielen kurz vor und kurz nach der Pause. In der 45. Minute spielte Yannis Tafer den Ball von der linken Seite flach in die Mitte, wo Remo Buess vor Numa Lavanchy an den Ball kam und GC-Keeper Joël Mall in der nahen Ecke erwischte. Vier Minuten nach Wiederbeginn schlenzte Tafer einen Freistoss aus 20 Metern über die Mauer und via Pfosten ins Tor.

GC nach Gegentreffer ohne Rezept

Die Grasshoppers waren bis zum Rückstand das bessere Team gewesen und hatten durch den Isländer Runar Sigurjonsson auch eine grosse Chance zur Führung (12.). Nach dem 0:2-Rückstand fehlte den Zürchern im siebten Pflichtspiel seit ihrem Saisonstart am 14. Juli zunächst die Kraft zu einer nachhaltigen Reaktion. Erst nachdem dem Brasilianer Caio unter Mithilfe des St. Galler Torhüters Daniel Lopar drei Minuten vor Ende der Anschlusstreffer geglückt war, schöpften die Grasshoppers nochmals Mut. Florian Kamberi und Marko Basic vergaben aber zwei Chancen zum Ausgleich (89./93.).

St. Gallen gibt Schlusslicht ab

Aufgrund des Spielverlaufes nach der Pause hätten die St. Galler nicht mehr zittern dürfen. Über den Kampf hatten sie ins Spiel gefunden. Unverdient war deshalb ihr Sieg trotz den Start- und Schlussproblemen nicht. Ohnehin zählte für Trainer Joe Zinnbauer und sein Team nach den zwei Auftaktniederlagen gegen die Young Boys und Sion in diesem Spiel nur das Resultat. Dank dem Sieg trat St. Gallen den letzten Platz an Thun ab.

St. Gallen - Grasshoppers 2:1 (1:0)

- SR Amhof. – 12'648 Zuschauer Tore: 45. Buess (Tafer) 1:0. Tafer (Freistoss) 2:0. 87. Caio (Lavanchy) 2:1. St. Gallen: Lopar; Hefti, Wiss, Angha, Schulz; Aratore (64. Gouaida), Mutsch, Toko (68. Gelmi), Tafer (85. Lang); Buess, Chabbi. Grasshoppers: Mall; Lavanchy, Bamert, Pnishi, Lüthi; Källström; Caio, Basic, Sigurjonsson (46. Brahimi), Andersen (56. Gjorgjev); Munsy (70. Kamberi). Bemerkungen: St. Gallen ohne Cueto und Gaudino (beide verletzt), Leitgeb und Herzog (private Gründe) nicht im Aufgebot. GC ohne Tabakovic (verletzt), Alpsoy, Barthe und Sherko (alle nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 3. Schulz, 9. Caio, 17. Angha 48. Bamert, 50. Toko und Brahimi (alle Foul). 85. Buess (Unsportlichkeit).

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch