Zum Hauptinhalt springen

GC geht nach irregulärem Gegentor unter

GC kann den überraschenden Auswärtssieg gegen YB nicht bestätigen. Das Team von Ciriaco Sforza unterliegt Servette 1:4. Zu reden gibt die Leistung des Schiedsrichter-Trios.

Der Ball segelt zum 1:0 für Servette ins GC-Netz – der Treffer hätte aber nicht zählen dürfen.
Der Ball segelt zum 1:0 für Servette ins GC-Netz – der Treffer hätte aber nicht zählen dürfen.
Keystone

Im Letzigrund fällten Referee Patrick Graf und seine Assistenten einen Fehlentscheid, der sich nachhaltig zu Ungunsten der Grasshoppers auswirken sollte. Nach zehn Minuten hatte Servettes Sturmspitze Goran Karanovic im Anschluss an einen Corner den Ball zum 1:0 über die gegnerische Linie gedrückt. Der Treffer des früheren Schweizer U-21-Internationalen hätte allerdings nicht zählen dürfen. Karanovic stand beim Kopfball von Assistgeber Julian Esteban im Offside, weil GC-Goalie Roman Bürki vorgerückt war.

Nach der Pause zogen die Unparteiischen den Unmut der Gastgeber auf sich, als ihr Innenverteidiger Iacopo La Rocca mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. Dem gebürtigen Italiener wurde ein Foul angekreidet, nachdem er auf Höhe Mittellinie in ein branchenübliches Kopfball-Duell mit Matias Vitkieviez gestiegen war (56.) - eine harte Sanktion.

Auch Servette hatte Grund, sich über die Spielleitung zu beklagen. Karanovic war verwarnt worden für eine angebliche Schwalbe - in einer Szene, in der man auch hätte auf Foulpenalty entscheiden können.

Bertuccis Freistoss-Hammer und der anschliessende Konter

Trotz der Unterzahl hatte GC noch Chancen auf den Ausgleich gehabt. In der 65. Minute hämmerte Aussenverteidiger Bruno Bertucci einen Freistoss ans Lattenkreuz. Gleich im Gegenzug lenkte Vitkieviez für Servette die Partie in gewünschte Bahnen. Nach einem gelungenen Vorstoss seines Teamkollegen Julian Esteban auf dem linken Flügel, brauchte er nur noch ins verwaiste Gehäuse einzuschieben.

Die Grasshoppers verpassten es, den Barrage-Platz zu verlassen. Heute Donnerstag könnten sie gar von Schlusslicht Lausanne (in Luzern) ans Tabellenende verdrängt werden. Servette erweist sich weiterhin als äusserst auswärtsstark. Während die Genfer im heimischen Stadion erst drei Punkte geholt haben, ergatterten sie in der Fremde bereits zwölf Zähler. Zudem gelang es ihnen, im Letzigrund einen Bann zu brechen. Vor Karanovics viertem Treffer in der laufenden Meisterschaft war Servette in der Axpo Super League ganze 485 Minuten ohne Torerfolg geblieben. Für Trainer Joao Alves kommt der Dreier im richtigen Moment. Er war in den vergangenen Tagen bei Servette nicht unumstritten gewesen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch