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GC: Fehler für den Fortschritt

Trainer Ciriaco Sforza erkannte beim 1:1 gegen Neuchâtel Xamax gute Ansätze.

Ciriaco Sforza war der rastlose Dirigent wie einst in kurzen Hosen. Er wies die Richtung, er schrie aufs Feld, er erachtete es als seine Pflicht, so eine Mannschaft zu führen, die mit Ausnahme von Boris Smiljanic (33) und Guillermo Vallori (28) unverändert von Jugendlichkeit geprägt ist. Er sah, wie seinen Spielern eine Reihe Fehler unterliefen, und er brauchte keine Stunde, um dafür eine Erklärung zu finden. «Sie waren zu überdreht», sagte er, «jeder dachte: erstes Spiel, bloss nichts falsch machen. Und genau das hat zu einer Verkrampfung geführt.»

Dabei sind Fehler nicht das, was Sforza in den Wahnsinn treibt. Sie stehen für ihn primär am Anfang des Fortschritts: «Nur so lernen wir.» Der Trainer wünschte sich von GC: einfaches, zügiges Spiel, die Breite des Feldes ausnützen. Er sah aber noch zu oft: zu kompliziertes Spiel, zu wenig Tempo. Und darum wurde der Start für nur 4700 Zuschauer zu einer zähflüssigen Angelegenheit, unterbrochen von lichten Momenten, in denen sich das Team strikt an die Vorgaben hielt. «Einfach spielen» ist eines von Sforzas Prinzipien, «sobald wir das gemacht haben, wurde es gefährlich. Aber dass nicht alles perfekt klappen würde, wussten wir schon vorher.» Dann setzte er ein Lächeln auf: «Es ist in Ordnung, wie es gelaufen ist.»

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