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Fournier geht – der Neue wurde in Sion schon einmal entlassen

Normalerweise entlässt Sions Boss Christian Constantin den Trainer. Doch diesmal geht einer von selbst. Sébastien Fournier wirft das Handtuch. Doch das Problem ist schon gelöst.

Der Neue steht offenbar schon bereit: Michel Decastel (l.), der 1996 als Trainer mit den Wallisern den Cup holte, soll ins Tourbillon zurückkehren.
Der Neue steht offenbar schon bereit: Michel Decastel (l.), der 1996 als Trainer mit den Wallisern den Cup holte, soll ins Tourbillon zurückkehren.
Keystone

Der ehemalige Nationalspieler Sébastian Fournier hat seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Grund ist offenbar ein Vorfall nach der 0:3-Heimniederlage vom letzten Samstag gegen den neuen Leader FC St. Gallen. Fournier wurde erst im Juni zum neuen Sion-Trainer bestimmt. Gemäss einem Communiqué des Walliser Fussballclubs hat der 41-Jährige nun sein Amt niedergelegt. Fournier habe die Clubleitung darum gebeten, ihn von seiner Aufgabe zu entbinden. Die sportliche Leistung sei nicht der Grund für seinen Rücktritt gewesen.

Fournier begründet seinen Entscheid mit einem Vorkommnis vom letzten Samstag, als er nach der 0:3 Niederlage gegen den FC St. Gallen seine Spieler massiv kritisierte. Gemäss Blick.ch sei Fournier in der Kabine regelrecht ausgerastet und habe seine Schützlinge mit Kraftausdrücken eingedeckt. Fournier teilt mit, dass er keine Möglichkeit mehr sehe, mit der Mannschaft zusammenzuarbeiten. Präsident Christian Constantin habe den Entscheid Fourniers akzeptiert. Ein Nachfolger steht schon bereit.

Es handelt sich um den ehemaligen Internationalen Michel Decastel. In der Saison 1995/96 war der ehemalige Spieler von Servette, Xamax und Strasbourg schon einmal Trainer in Sion unter Boss Constantin. Kurz nach dem Gewinn des Cups wurde er jedoch entlassen. Zuletzt war der 56-jährige Genfer bei Espérance Sportive de Tunis unter Vertrag. Er soll schon vor der Verpflichtung von Sébastien Fournier eine Option beim FC Sion gewesen sein.

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