Zum Hauptinhalt springen

Finanz-Alarm in der Bundesliga

Dank Stars wie Ballack, Raúl, Müller, Van Nistelrooy und Ribéry ist die Bundesliga so attraktiv wie schon lange nicht mehr. Über dem neuen Glanz hängt aber ein Damoklesschwert.

Wenn die Pay-TV-Gelder versiegen, wird die Finanzierung von Spielern wie Raúl für die Bundesliga-Klubs schwierig.
Wenn die Pay-TV-Gelder versiegen, wird die Finanzierung von Spielern wie Raúl für die Bundesliga-Klubs schwierig.
Keystone

Der noch bis 2013 gültige TV-Vertrag bringt der Bundesliga insgesamt 1,65 Milliarden Euro ein, eine Milliarde davon entfällt auf Sky. Woher der Bezahlsender in den kommenden Jahren das Geld nehmen soll, um seinen Verpflichtungen nachzukommen, scheint nun aber höchst schleierhaft. Allein im zweiten Quartal des laufenden Jahres hat Sky laut «Welt»-Recherchen bei einem Umsatz von 236 Millionen Euro einen Verlust von 82 Millionen Euro eingefahren, die Nettoschulden stiegen auf 253,9 Millionen Euro. Wirklich liquide ist nur noch Mehrheitseigner Rupert Murdoch, ein australisch-amerikanischer Medienmilliardär.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.