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Fifa diskutiert Maulkorb für protestierende Fussballer

Sollen nur noch Captains mit dem Schiedsrichter diskutieren dürfen? Die Fifa denkt über eine solche Änderung nach.

Solche Szenen will der Fussballverband unterbinden: Yannis Salibur von EA Guingamp protestiert gegen einen Schiedsrichterentscheid. (21. Dezember 2016)
Solche Szenen will der Fussballverband unterbinden: Yannis Salibur von EA Guingamp protestiert gegen einen Schiedsrichterentscheid. (21. Dezember 2016)
Jean-Christophe Verhaegen, AFP

Die Fifa diskutiert Benimmregeln für protestierende Profis. So könnte es künftig nur noch den Captains erlaubt sein, mit den Schiedsrichtern über strittige Situationen zu sprechen. «Ich bin sicher, das Verhalten der Spieler könnte besser sein. Wir denken darüber nach, wie wir das wieder zurück in die richtige Richtung bringen können», sagte Marco van Basten dem Sender BBC.

Der 52-jährige Niederländer und ehemalige Profi von Ajax Amsterdam und Milan ist seit Oktober Leitender Fifa-Beauftragter für Technische Entwicklung. In dieser Funktion ist er auch für das Schiedsrichterwesen zuständig.

Beim Rugby etwa diskutieren in zweifelhaften Fällen nur Team-Captains und Schiedsrichter. «Es sind eine Menge Emotionen im Spiel und das ist gut so – aber wir müssen das auch kontrollieren», sagte Van Basten weiter.

si/thu

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