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Ferdinand kritisiert Blatter

Der englische Verteidiger Rio Ferdinand wirft der Fifa vor, im Kampf gegen den Rassismus grossen Worten nur kleine Taten folgen zu lassen.

Zuschauer: Fifa-Präsident Sepp Blatter beobachtet, wie Rio Ferdinand den Champions-League-Pokal von Uefa-Chef Michel Platini erhält.
Zuschauer: Fifa-Präsident Sepp Blatter beobachtet, wie Rio Ferdinand den Champions-League-Pokal von Uefa-Chef Michel Platini erhält.
Keystone

Die Fifa hatte den kroatischen Verband nur mit einer Busse von 30'000 Franken belegt nachdem sich dessen Fans rassistische Entgleisungen beim 4:1-Sieg der Engländer in Zagreb geleistet hatte. Das ist dem englischen Vize-Captain Rio Ferdinand sauer aufgestossen.

«Was soll das bewirken?»

«Kroatien wurde mit ein paar Tausend gebüsst. Was soll das bewirken? Das wird die Leute nicht davon abbringen, rassistische Beleidigungen zu schreien», sagte der Verteidiger von Manchester United gegenüber «Radio BBC».

Ferdinand attackiert gar den Fifa-Präsidenten persönlich. «Sepp Blatter spricht gerne über Dinge, die gut für das Image der Fifa sind. Aber ich würde mir wünschen, dass bei solchen Vorfällen einschritten wird und richtige Strafen ausgesprochen werden.»

Ferdinand fordert Punktabzug

Der 30-jährige Top-Verteidiger hat klare Vorstellungen, welches Strafmass angebracht wäre. «Wenn solche Dinge weiter vorkommen, müssen Punkte abgezogen werden. Dann realisieren die Übeltäter, dass die Mannschaft bestraft wird.»

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