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FCZ-Präsident Canepa wirft Assistenz-Referee Betrug vor

Das Luzerner Offside-Tor beim 1:1 gegen seinen Klub löste bei FCZ-Präsident Ancillo Canepa einen Wutausbruch aus.

«Das ist der schlimmste Fehlpfiff der letzten 30 Jahre im Schweizer Fussball», empört sich Ancillo Canepa. 100 Sekunden nach der 1:0-Führung des FC Zürich bejubelte Tomislav Puljic den Luzerner Ausgleich. Dieser hätte niemals zählen dürfen. Gleich vier FCL-Spieler standen vor dem Treffer meterweit im Offside. «Es ging hier ja nicht um Zentimeter, sondern um mindestens zwei Meter. Entweder handelte der Linienrichter hochgradig inkompetent oder böswillig», so Canepa.

Er habe die Schiedsrichter zuletzt immer wieder verteidigt und sich zurückgehalten, betonte der FCZ-Präsident: «Oft ist ja vieles erst in Zeitlupe klar zu erkennen. In Luzern war es aber anders. Das muss man einfach sehen». Canepa greift vor allem den fehlbaren Assistenten Walter Brosi frontal an: «Für mich grenzt das an Betrug am Team, am Trainer und am Verein. Vier standen zwei Meter im Offside. Vier!»

Die Arbeit der letzten fünf Monate werde so ad absurdum geführt, polterte Canepa. «Wir wären ohne diesen krassen Fehlentscheid Wintermeister. Das ärgert mich extrem.» Eine Protestnote reichen die Zürcher laut ihrem Präsidenten aber nicht ein: «Wir lassen der Liga keinen Brief zukommen. Vergessen ist das, was passierte, aber nicht.»

si

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