Bleibt er oder nicht? Das läuft mit Sadiku

Seine tollen Leistungen an der EM mit Albanien haben den FCZ-Topskorer für andere Clubs interessant gemacht. Viele rechnen mit dem Abgang. Heute wird er gegen Le Mont aber sicher noch stürmen.

Armando Sadiku hat sich beim FCZ wieder hervorragend eingelebt. Der Albaner gehört zu den Publikumslieblingen. Aber bleibt er dem Club auch erhalten?

Armando Sadiku hat sich beim FCZ wieder hervorragend eingelebt. Der Albaner gehört zu den Publikumslieblingen. Aber bleibt er dem Club auch erhalten?

Thomas Niggl@tagesanzeiger

Armando Sadiku, der Torjäger des FCZ, hat sich mit tollen Leistungen und seinem Siegestreffer an der EM in Frankreich gegen Rumänien in seiner Heimat Albanien unsterblich gemacht. «Er ist dort zum Volkshelden geworden», sagt Thomas Bickel, der sportliche Leiter des FCZ.

Man habe gewusst, dass Sadiku nach seiner Rückkehr eine gewisse Zeit brauche, um sich im Club wieder einzuleben. «In der letzten Saison hat er ein halbes Jahr für den FCZ gespielt, wurde nach Vaduz ausgeliehen und absolvierte mit Albanien dann die EM», sagt Bickel.

Armando Sadiku, der Sensible

In der Summe sei das für Sadiku sicher keine einfache Zeit gewesen. «Ein sensibler Mensch wie Armando Sadiku braucht nach einer solchen Phase eine gewisse Zeit, bis er diese verarbeitet, sich gesammelt und wieder gefunden hat, und das wussten wir auch ganz genau. Dafür haben wir ihm auch die nötige Zeit gegeben.» Offenbar mit Erfolg: Sadiku hat in den ersten drei Meisterschaftsrunden bereits drei Tore erzielt und ist Topskorer der Mannschaft.

«Wir sind sehr zufrieden mit ihm. Sein Verhalten ist absolut professionell. Er ist für uns ein enorm wichtiger Spieler», sagt Bickel. Intern sei es übrigens nie ein Thema und schon gar keine Diskussion gewesen, dass Sadiku den Verein verlassen würde. «Es gab auch überhaupt keine Anzeichen dafür. Auch nicht von seiner Seite.» Das könnte sich allerdings schlagartig ändern. Denn DerBund.ch/Newsnet hat in Erfahrung gebracht, dass sich Clubs aus Deutschland und Italien für den Stürmer ernsthaft interessieren.

Franck Etoundi, der Abwanderungswillige

Bickel bestätigt, dass es Interessen für Stürmer Franck Etoundi gibt, der schon länger nicht mehr mit der ersten Mannschaft trainiert. «Er will weg. Und das akzeptieren wir auch. Wir werden ihm auch keine Steine in den Weg legen», versichert Bickel.

Der FCZ hat zurzeit einen Trainingsgast. Es ist mit Yassin Mikari ein Altbekannter, den tunesischen Ex-Internationalen, der in der Schweiz einst für GC, Luzern und Winterthur spielte. «Er hält sich fit bei uns», sagt Bickel. Mikari sei immer noch ein hervorragender Spieler, aber kein Thema für den FCZ.

DerBund.ch/Newsnet

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