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FCZ siegt in Thun dank Fehlpfiffen

Mit Glück und der unfreiwilligen Mithilfe von Schiedsrichter Wermelinger beendet der FCZ seine Negativserie von fünf Partien ohne Sieg – 2:0 beim FC Thun.

Die Entscheidung: Ricardo Rodriguez (Nr. 3) hat in der 94. Minute zum 2:0 für den FCZ getroffen.
Die Entscheidung: Ricardo Rodriguez (Nr. 3) hat in der 94. Minute zum 2:0 für den FCZ getroffen.
Keystone
Rodriguez vetreibt mit seinem Treffer vom Elfmeterpunkt den Zürcher Penalty-Fluch.
Rodriguez vetreibt mit seinem Treffer vom Elfmeterpunkt den Zürcher Penalty-Fluch.
Keystone
Die Zürcher Johnny Leoni, Alexandre Alphonse, Mathieu Béda und Ludovic Magnin (v.l.) feiern den wichtigen Sieg in Thun.
Die Zürcher Johnny Leoni, Alexandre Alphonse, Mathieu Béda und Ludovic Magnin (v.l.) feiern den wichtigen Sieg in Thun.
Keystone
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Eine Viertelstunde lang machte der FC Zürich in der Arena Thun Druck und näherte sich wiederholt dem Tor von David Da Costa gefährlich. Das 1:0 fiel dann aber eher zufällig. Amine Chermiti leitete einen weiten Pass von Mathieu Béda mit einer verunglückten Ballannahme ideal zu Alphonse weiter. Der Franzose erzielte seinen dritten Saisontreffer, den ersten seit dem 28. August.

Thun erholte sich von diesem Rückschlag. Dem einstigen Leader war nicht anzumerken, dass er in den letzten sechs Spielen nur einmal getroffen hatte. Mit Pressing und schnörkellosem Spiel erarbeiteten sich die Gastgeber mehrere erstklassige Torchancen und zweimal landete der Ball sogar im gegnerischen Netz – beide Male legte Schiedsrichter Wermelinger sein Veto ein.

Zwei geklaute Treffer und ein Petardenwurf

Über den Entscheid in der 31. Minute, als ein Foul von Dario Lezcano abgepfiffen wurde, lässt sich diskutieren. Aber spätestens in der 62. Minute hätte es 1:1 stehen müssen, als Lezcano aus korrekter Position traf. Der Referee entschied fälschlicherweise auf Abseits. In der 94. Minute musste Thun seine letzten Hoffnungen begraben: Ricardo Rodriguez beendete die Zürcher Elfmeter-Misere und traf mittels Foulpenalty.

Die Dummheit des Abends ereignete sich in der zweiten Halbzeit, als ein Thuner Krawallmacher eine brennende Petarde ins FCZ-Tor warf. Der Zürcher Goalie Johnny Leoni konnte sich zum Glück rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Ordner im Stadion führten den Petardenwerfer umgehend ab, so konnte das Spiel nach einer kurzen Unterbrechung normal weiterlaufen.

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