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FCZ: Das Problem Chikhaoui

Es ist fraglich, ob der Tunesier in der Vorrunde noch spielt. Dafür steht Regisseur Almen Abdi am Sonntag gegen YB in der Startformation.

Die erste Frage: «Yassine Chikhaoui, wie geht es Ihnen?» - «Merci, ça va.» Die zweite Frage: «Wann können Sie wieder spielen?» - «On verra.»

Der tunesische Ballkünstler des FC Zürich ist an diesem Freitagmorgen nicht eben gesprächig. Mit Ad van den Bergh, dem Leiter der medizinischen Abteilung, hat er zuvor auf der Allmend Brunau ein Lauf- und Reha-Training absolviert. Seine Mannschaftskollegen arbeiteten derweil auf dem Kunstrasen des Juchhofs mit dem Ball, um sich auf die Partie gegen YB und die ungewohnte Unterlage aus Kunststoff im Stade de Suisse vorzubereiten.

Patellasehne schmerzt immer noch

«Wir wollen Yassine die Belastungen, denen die Gelenke auf Kunstrasen ausgesetzt sind, noch nicht zumuten», erklärt Van den Bergh. Der Tunesier macht seit Anfang Monat Teile des Mannschaftstrainings mit, aber nach harten Einheiten leidet er nach wie vor unter Schmerzen an der im April operierten Patellasehne unterhalb des Knies. «Er braucht Geduld», sagt Van den Bergh. Eine Prognose, wann Chikhaoui zurückkehrt, mag er nicht stellen. Sportchef Fredy Bickel ist mutiger: «Ich bin schon froh, wenn er vor der Winterpause nochmals spielen kann.»

Am 2. März hat der Tunesier letztmals das FCZ-Trikot getragen. Die Signale aus Augsburg, wo sich Chikhaoui operieren liess, deuteten auf eine Auszeit von drei, vier Monaten hin und waren viel zu optimistisch. Bernard Challandes sagt dazu nur: «Er muss hart arbeiten und gesund werden. Dann bekommt er seine Chance.» Nur: Wann das ist, kann der Trainer nicht abschätzen. Froh ist er dafür, dass gegen YB mit Regisseur Almen Abdi ein anderer Leistungsträger nach überstandenem Muskelfaserriss zurückkehrt.

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