Zum Hauptinhalt springen

FCB verliert Innenverteidiger

Beg Ferati verlässt den FC Basel im Sommer und wechselt zum SC Freiburg. Der 24-jährige Innenverteidiger hat beim Bundesligisten einen Dreijahresvertrag unterschrieben.

Feratis Vertrag beim FCB läuft im Sommer aus. Der im Kosovo geborene Abwehrspieler kann damit ablösefrei zum Bundesliga-Aufsteiger wechseln. Die Basler Klubleitung war schon länger darüber informiert gewesen, dass Ferati seinen Vertrag im Sommer nicht verlängern könnte. «Die Tatsache, dass er uns per Ende der Laufzeit seines Vertrages ablösefrei verlässt, empfinden wir weder als unanständig noch als Treuebruch gegenüber dem Verein. Er hat in allen Gesprächen nie einen Hehl daraus gemacht, dass er in seinen Jahren beim FCB nicht immer glücklich mit seiner häufigen Rolle als dritter Innenverteidiger war. Gleichzeitig aber war auch immer Verlass auf ihn, wenn er auf dem Platz stand. Typischerweise für ihn ging dem Entscheid gegen den FCB auch kein Poker um die Finanzen voraus. Insofern gibt es für uns auch keinen Zweifel, dass Beg bis zum letzten Tag beim FCB seinen Beitrag zum Erreichen der gesetzten Ziele leisten wird», lässt sich CEO Bernhard Heusler auf der FCB-Homepage zitieren.

Ferati entstammt der Juniorenabteilung des FC Pratteln und stiess 2007 via Concordia zum FCB, bei dem er sich im Verlauf der letzten Jahre im Kader der ersten Mannschaft als Innenverteidiger etablierte. In der aktuellen Saison gehörte er meistens der Startformation an. Bis dato bestritt er 51 Meisterschafts- und acht Champions-League-Partien für die Basler. «Der Entscheid ist mir sehr schwer gefallen», sagt Ferati, «aber die Bundesliga ist seit meiner frühesten Kindheit ein absoluter Traum. Jetzt erhalte ich diese Chance von einem ebenfalls gut geführten Verein – und diese Möglichkeit möchte ich nutzen.»

Weil mit Cagdan Atas noch ein weiterer Innenverteidiger keine Zukunft mehr beim FCB hat, ist damit zu rechnen, dass der Schweizer Doublegewinner bald einen neuen Abwehrspieler präsentieren wird. Heusler: «Wir haben bereits Massnahmen getroffen, um auf den Weggang Feratis angemessen reagieren zu können.»

(si)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch