FCB-Trainer muss nach Velo-Crash Pause einlegen

Marcel Koller stand beim Cupspiel des FC Basel nicht an der Seitenlinie. Er stürzte am Freitag schwer mit dem Velo und zog sich eine Schulterverletzung zu.

Wird vorerst nicht mehr den FC Basel coachen können: Cheftrainer Marcel Koller.

Wird vorerst nicht mehr den FC Basel coachen können: Cheftrainer Marcel Koller.

(Bild: Keystone Reinhard Eisenbauer)

Der 58-jährige Marcel Koller stürzte am Freitag beim Biken auf dem Gempen schwer und erlitt dabei eine Schulterverletzung sowie Prellungen und Schürfungen im Beckenbereich. «Ob eine Operation an der Schulter nötig ist, wird sich in den nächsten Tage zeigen», hiess es in einer Mitteilung des FC Basel. Im Cupspiel am Samstag beim regionalen Zweitligisten Pully (4:1) fehlte Koller und wurde von seinen Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger vertreten.

Es ist bereits das zweite Mal in Kollers Amtszeit als FCB-Trainer, dass er bei einem Pflichtspiel seiner Mannschaft nicht als Coach an der Seitenlinie zur Verfügung steht: Am 10. November 2018 verfolgte er das Super-League-Spiel in Thun gesperrt von der Tribüne. Janeschitz als Stellvertreter gelang es damals nicht, Rotblau zum Erfolg zu führen: Der FCB unterlag 2:4. Gegen den regionalen Zweitligisten Pully wiederholte sich die Geschichte nicht.

Gemäss Auskunft des FCB wird damit gerechnet, dass Koller selbst bei einer Operation an der Schulter unter der Woche wieder am Trainingsalltag teilnehmen wird. Das würde bedeuten, dass er seine Mannschaft am kommenden Samstag bei der Super-League-Auswärtspartie in Neuenburg wieder betreuen kann.

erh/rom

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