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FC Basel interessiert am TV nicht mehr

Nur gerade 356'000 Zuschauer wollten den Auftritt des FCB in der Champions League in Lissabon sehen. Das ist ein Drittel des Werts, der gegen Liverpool und Manchester United 2002 vor dem TV mit dem FCB mitgefiebert hatte.

Die durchzogenen Auftritte von Basel in den letzten Wochen hinterlassen offensichtlich Spuren. In der sensationellen Champions-League-Saison 2002/03 fesselte Basel (fast) eine ganze Nation vor dem TV-Schirm. Über eine Million hatten die Partien gegen Liverpool und Manchester United gesehen, auch Thuns Spiele in der europäischen Königsklasse vor drei Jahren wollten über 700'000 schauen. Und selbst beim Qualifikationsspiel Basels gegen Werder Bremen 2005 hatte einen deutlich besseren Wert (621'000 Zuschauer). Die aktuelle Quote ist zwar leicht besser als der Wert im Rückspiel gegen Vitoria Guimaraes (253'000 Zuschauer), doch hatte das Schweizer Fernsehen sich damals lange gewunden die Partie überhaupt zu übertragen. Es zog schliesslich die kaum beachtete Sendung «Peking Lounge» dem Fussball-Spiel vor. Dennoch war der Marktanteil damals sogar minim höher (24%).

Steigerung gegen Barcelona?

Immerhin wartet auf den FC Basel in den nächsten beiden Runden nach den für die breite Öffentlichkeit wenig prickelnden Gegnern Schachtjor Donezk und Sporting Lissabon nun mit dem FC Barcelona ein ganz grosser der Branche. «Niemand erwartet von uns, gegen Barcelona Punkte zu gewinnen», erklärte Christian Gross vor dem Rückflug aus Portugal. «Das ist unsere Chance.» Dennoch will der FCB-Trainer nichts vom einem Frust nach den beiden Niederlagen sprechen. Es ist schon eine Riesenleistung, überhaupt in dieser Champions League zu sein. Den TV-Zuschauer lässt diese im Moment offenbar kalt.

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