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Faustschlag: Referee zeigt Hertha-Profi an

Die Skandalmeldungen um das Relegations-Rückspiel zwischen Düsseldorf und Hertha BSC reissen nicht ab. Ein Berliner Spieler hat nun sogar eine Anzeige wegen Körperverletzung am Hals.

Opfer der Gewalt: Fifa-Schiedsrichter Wolfgang Stark.
Opfer der Gewalt: Fifa-Schiedsrichter Wolfgang Stark.
Keystone

Nach dem Schlusspfiff und dem sportlichen Aufstieg von Fortuna Düsseldorf kam es in den Katakomben der LTU-Arena offenbar zu wüsten Szenen. Deren Höhepunkt war gemäss einem «Bild»-Bericht der Angriff des Herthaners Lewan Kobiaschwili auf Schiedsrichter Wolfgang Stark. Der Georgier soll Stark einen Faustschlag gegen den Nacken verpasst haben, worauf der Unparteiische, der über starke Schmerzen im Rückenbereich klagte, einen Arzt rufen musste.

Noch in der Kabine reichte Stark eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen Kobiaschwili ein. Die Polizei bestätigte den Eingang der Anzeige gegenüber der «Bild»-Zeitung: «Das stimmt. Es liegt eine Anzeige von Wolfgang Stark gegen einen Berliner Spieler vor.» Hertha BSC äussert sich nicht zu den Geschehnissen. Sollte Kobiaschwili für schuldig befunden werden, droht ihm eine Sperre von bis zu zwei Jahren.

In Frankfurt am Main beginnt heute derweil die Verhandlung über die Wertung der skandalträchtigen Partie in Düsseldorf, die 2:2 endete. Das DFB-Sportgericht muss entscheiden, ob es wegen des Platzsturms der Düsseldorfer Fans zu einem Wiederholungsspiel oder gar einem Forfaitsieg für Hertha BSC kommen müsste. Sportrechtler räumen dem Protest der Berliner, die juristisch gegen den Abstieg in die 2. Bundesliga vorgehen wollen, nur geringe Chancen ein.

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