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Eufemiano Fuentes und die Geschichte vom sauberen Fussball

Die Verhaftung des Arztes Eufemiano Fuentes hat den versandenden Dopingskandal in Spanien wieder in den Fokus gerückt und mit ihm die Frage, ob der Fussball im Land des Welt- und Europameisters tatsächlich so sauber ist.

Die Zeitung «Le Monde» brachte den FC Barcelona 2006 mit Fuentes in Verbindung, verlor aber den folgenden Prozess.
Die Zeitung «Le Monde» brachte den FC Barcelona 2006 mit Fuentes in Verbindung, verlor aber den folgenden Prozess.
Keystone
Auch Real Madrid klagte erfolgreich gegen die Behauptung, es habe Kontakte zu Fuentes unterhalten.
Auch Real Madrid klagte erfolgreich gegen die Behauptung, es habe Kontakte zu Fuentes unterhalten.
Keystone
Der frühere Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich musste sich in Deutschland wegen der Verbindungen zu Fuentes verantworten. Ullrich wurden Blutkonserven aus Fuentes' Beständen eindeutig zugeordnet, der Prozess gegen ihn wurde gegen Zahlung einer sechsstelligen Summe eingestellt.
Der frühere Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich musste sich in Deutschland wegen der Verbindungen zu Fuentes verantworten. Ullrich wurden Blutkonserven aus Fuentes' Beständen eindeutig zugeordnet, der Prozess gegen ihn wurde gegen Zahlung einer sechsstelligen Summe eingestellt.
Keystone
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Als die angesehene französische Zeitung «Le Monde» vor vier Jahren von Verbindungen des mutmasslichen Dopingarztes Eufemiano Fuentes zu Real Madrid und dem FC Barcelona berichtete, brach in Spanien ein Sturm der Entrüstung los – allerdings nicht gegen Real und Barça, sondern gegen Stéphane Mandard, den Autor des Artikels. Die beiden Fussballklubs setzten alle Hebel in Bewegung, um heil aus der Affäre herauszukommen. Es dauerte nicht lange, und «Le Monde» musste sich in einer Gegendarstellung von den brisanten Enthüllungen distanzieren, später kam eine Busse über eine halbe Million Franken hinzu. «In Spanien sind Fussballer Götter, man hat einfach nicht das Recht, über den FC Barcelona und Real Madrid schlecht zu reden», sagte Mandard im September gegenüber dem WDR-Magazin «Sport Inside».

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