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Erneuter Tiefschlag für YB

In Genf verloren die Young Boys gegen Servette. Damit dürften die Berner den angestrebten zweiten Platz verpassen – und bei den Fans geniesst Christian Gross nicht mehr viel Kredit.

Raul Bobadilla: Der Superstar der Berner vermochte nicht zu überzeugen.
Raul Bobadilla: Der Superstar der Berner vermochte nicht zu überzeugen.
Keystone
Harte Zweikämpfe: In der zweiten Halbzeit wurde die Gangart wesentlich härter.
Harte Zweikämpfe: In der zweiten Halbzeit wurde die Gangart wesentlich härter.
Keystone
Erleichterung: Nach sechs Spielen ohne Sieg nun endlich der Erfolg für die Genfer.
Erleichterung: Nach sechs Spielen ohne Sieg nun endlich der Erfolg für die Genfer.
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Ishmael Yartey versetzte den Bernern mit seinem siebten Saisontreffer in der 91. Minute den Knockout, die Vorlage hatte der eingewechselte Debütant Ludovic Paratte praktisch ohne Gegenwehr geliefert. Der Ghanaer ist mittlerweile Servettes zweitbester Torschütze - und er sorgte dafür, dass sich die Young Boys ihren aufgebrachten Fans erklären mussten. Die «Chrigu raus»-Rufe aus der Berner Kurve waren schon während der Partie unüberhörbar gewesen.

Sie folgten dem Handgemenge, das seinen Auslöser darin hatte, dass Servettes Staff Alexander Martinez den Ball nicht hergeben wollte. Der Venezolaner wurde zu Fall gebracht, worauf es zu unübersichtlichen Szenen mit Schubsern und Beleidigungen mit praktisch allen Spielern kam. Ob sich YB als schlechter Verlierer oder die Servettiens als Provokateure zeigten, sei dahingestellt. Jedenfalls war es das unrühmliche Ende einer zweiten Halbzeit, die im Vergleich zur ersten geradezu hochgradig turbulent verlief.

YB, das nur eines von nunmehr neun Spielen gewonnen hat, musste sich die neunte Saisonniederlage selber zuschreiben. Das Team von Christian Gross hatte das Geschehen nicht erst nach Moreno Costanzos 1:0 (50.) im Griff. Allerdings nur, bis der Ball im eigenen Strafraum an Alain Nefs Hand geschossen wurde und Marcos De Azevedo den etwas gar streng geahndeten Penalty verwertete.

Yarteys Schuss bescherte Servette, der zweitschlechtesten Mannschaft der Rückrunde, bei der in jeder Hinsicht emotionalen Rückkehr von Trainer João Alves zum ersten Sieg seit sechs Spielen.

Christian Gross dürfte mit YB denn angestrebten zweiten Rang hinter dem FC Basel verpassen. Der Rückstand auf das zweitklassierte Luzern wuchs auf sieben Punkte an, obwohl die Luzerner ebenfalls patzten.

si/bs

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