«Endlich ist das Theater zu Ende»

Nach drei Niederlagen zum Saisonstart hat sich GC mit einem Sieg und zwei Remis etwas aufgefangen. Hängt das auch mit dem Abgang von Vero Salatic zusammen? Die Antwort von Sportchef Axel Thoma.

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Thomas Niggl@tagesanzeiger

Nach dem 2:4 gegen Basel, dem 2:4 gegen YB und dem 0:2 gegen den FCZ gelang den Grasshoppers unter dem neuen Trainer Pierluigi Tami der Turnaround. Mit dem 1:0-Heimsieg gegen Luzern und den beiden beachtlichen Unentschieden in St. Gallen (1:1) und in Thun (2:2) verschafften sich die Zürcher im Abstiegskampf wieder etwas Luft.

Hängt die Beruhigung im Club gar mit dem Abgang von Vero Salatic zusammen? «Einerseits ja, andererseits nein», wägt Sportchef Axel Thoma ab. Mit dem Verkauf von Salatic zu Sion sei zwar endlich ein grosses Theater mit einigen Querelen zu Ende gegangen. «Aber wir haben auch einen Spieler mit grosser Qualität verloren. Das war ein sportlicher Verlust. Deshalb hat es bei der Lösung des Falles auch immer wieder ein Auf und Ab gegeben.»

Laut Thoma spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, weshalb GC wieder im Aufwind ist. «Wir haben sechs neue Spieler verpflichtet und den Staff durch die Verpflichtung von Pierluigi Tami und Nicolas Dyon, dem Konditionstrainer, neu besetzt. Durch harte Arbeit konnten wir individuellen und kollektiven Fortschritt in Punkte umwandeln. Dies tut dem Klub sicherlich gut», drückt sich Thoma vorsichtig aus. Denn der Deutsche weiss nur zu genau, dass eine Niederlage am Samstag im Heimspiel gegen Schlusslicht Aarau erneut ein herber Rückschlag wäre.

«Das wird ein Riesenfight. Dieses Spiel ist Überlebenskampf pur, weil sich beide Teams in einer ähnlich schwierigen Situation befinden», sagt Thoma. Das verschärfe die Ausgangslage. Er sei jedoch restlos davon überzeugt, dass sich seine Spieler des Ernstes der Lage absolut bewusst seien. «Da habe ich null Bedenken. Aber das ist noch lange keine Garantie, dass wir das Spiel auch gewinnen.» Aarau sei ein äusserst gefährlicher Gegner. «Aarau hätte am vergangenen Sonntag beim 1:1 gegen YB das Spiel durchaus auch gewinnen können.»

Bei den Grasshoppers grassiert zurzeit die Grippe. Einige Spieler sind davon betroffen. «Ich gehe aber davon aus, dass sich alle bis zum Samstag erholt haben und wieder bei Kräften sind», hofft Thoma.

DerBund.ch/Newsnet

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