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Eine Ausnahme im europäischen Fussball

Nach dem Aus in Porto kommt für Basel bald die grösste Herausforderung.

Die Grenzen aufgezeigt: Der FC Basel war im Achtelfinal gegen den FC Porto klar unterlegen.
Die Grenzen aufgezeigt: Der FC Basel war im Achtelfinal gegen den FC Porto klar unterlegen.
Keystone

Hatten sie davon geträumt? Mit Sicherheit. Daran geglaubt? So lange wie möglich. Und zur Pause im Estádio do Dragão von Porto lebte dieser Traum noch, dieser Glaube an den ersten Champions-League-Viertelfinal. «Wir hatten es ja nicht schlecht gemacht», fand Luca Zuffi zur ersten Halbzeit.

Dann ging es ruckzuck. In nur neun Minuten hatte der FC Porto jede Basler Hoffnung zerschlagen. «Klasse», titelte «O Jogo» prägnant am Tag darauf, und «A Bola» schwärmte über den imponierend starken portugiesischen Spitzenclub: «Fantastisch. So führt der Weg weit.» Dem FCB blieb Tristesse: «Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon einmal gegen ein Team über beide Spiele so chancenlos waren», sagte Marco Streller. Der Captain erlebte eine traurige Europacup-Derniere. «Das tut weh», sagte er. Nüchterner sah es Präsident Bernhard Heusler. Weh tue ihm, wenn ein Fussballspiel ungerecht ausgehe, wenn die Mannschaft unter Wert geschlagen werde. Oder eine Niederlage gegen den FC Zürich. Dieses Achtelfinalduell hingegen hatte den richtigen Sieger. An einem perfekten Tag mag der FC Porto in Reichweite des FC Basel sein, an allen anderen ist er es nicht. Auch fehlt dem Schweizer Krösus die Aura, die von diesem Club ausgeht, der schon alle Pokale gewonnen hat, die er gewinnen kann. «Wir haben in Porto aufgezeigt bekommen, wie die Dimensionen sind», sagte Heusler, «und das ist manchmal gut so.»

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