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Ein Trainer, der an Mourinho zweifeln lässt

Antonio Conte führt Chelsea zu neuen Höhenflügen. Weshalb seine Arbeit vorherige Coaches in ein schlechtes Licht rückt.

Hat einen Lauf: Chelsea-Trainer Antonio Conte.
Hat einen Lauf: Chelsea-Trainer Antonio Conte.
Keystone

Wer über die milde Gabe verfügt, Taktiktafeln zu lesen und in ihnen Erfüllung zu finden, der erlebt derzeit in London stete Glücksgefühle. Da spielt seit ein paar Monaten eine Mannschaft ein Potpourri an Systemen.

Antonio Conte hat zu Beginn der Saison seiner Mannschaft Chelsea ein 4-2-4 auferlegt. Es ist eine Eigenheit von Korsetten, dass sie zwar ansehnlich aussehen, doch auch einengen. Contes Mannen fühlten sich unwohl, ihnen fehlte es auf dem Platz stets an Luft, man verlor gegen Liverpool und Arsenal. Dann wechselte dieser smarte Mann mit den immer müden, aber eisblauen Augen auf ein 3-5-2. Die Sache mit der Luft wurde etwas bekömmlicher, doch der Italiener merkte, auch das ist nicht optimal. Das 3-4-3 ist für Chelsea die richtige Ordnung, realisierte er, die Stärken seiner Spieler kommen damit am besten zum Tragen.

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