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Ein Langzeitverletzter als Berner Hoffnungsträger

Christoph Spycher soll dem arg kriselnden YB mehr Stabilität verleihen. Ein schwieriges Unterfangen für einen Spieler, der fast sechs Monate fehlte.

Christoph Spycher muss wegen Verletzungen und Sperren schneller als geplant wieder spielen.
Christoph Spycher muss wegen Verletzungen und Sperren schneller als geplant wieder spielen.
Manuel Zingg

Es ist ein Kaltstart, wie ihn sich Christoph Spycher nicht gewünscht hat. Kaum ist er nach einer über fünfmonatigen Verletzungspause ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, muss er den Motor bereits wieder hochtourig laufen lassen. Heute Abend gegen GC (Stade de Suisse, 19.45 Uhr) wird er mit grösster Wahrscheinlichkeit eine der beiden Innerverteidigerpositionen besetzen, die wegen der Gelbsperren von Nef und Veskovac vakant sind. Der 35-Jährige hätte getrost ein weiteres Mal auf der Ersatzbank Platz genommen, weil er nicht weiss, ob das operierte rechte Knie der Belastung auch wirklich standhält. «Von der medizinischen Abteilung habe ich grünes Licht erhalten. Doch eine gewisse Unsicherheit bleibt.» Eine normale Reaktion, wenn man bedenkt, wie viel Schaden die Knorpelschicht in Spychers Knie genommen hat bei einem groben Foul des Baslers Díaz am 23. September 2012.

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