Zum Hauptinhalt springen

Doumbias Duftmarke in Gelsenkirchen

Seit Mittwoch kurz nach 22.30 Uhr wissen auch unsere nördlichen Nachbarn, wer Seydou Doumbia ist.

Die 85. Minute lief, als der junge Ivorer nach einem Doppelpass zu einem seiner gefürchteten Sprints ansetzte. «Oh, ist der gefährlich!», rief der ARD-Reporter mit entsetzter Stimme, als Doumbia locker an Deutschlands Nationalverteidiger Philipp Lahm vorbeilief und zu einem präzisen Schuss ansetzte. Als der Ball im Netz zappelte, zog der Kommentator seinen Hut: «Jetzt wissen wir also, warum er in der Schweiz der Offensivspieler der Stunde ist, der Mann von Young Boys Bern.» Doumbia streckte seine Zunge heraus und liess sich von seinen Teamkollegen herzen. Es war ein Auftritt gewesen, der punkto Nachhaltigkeit keine Wünsche übrig liess. Keine zwei Minuten brauchte der spät eingewechselte YB-Stürmer, um Fussball-Deutschland auf sich aufmerksam zu machen.

Sein Marktwert dürfte nach dem Schmetterantritt, abgeschlossen mit dem spektakulären Torschuss zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Elfenbeinküste, nochmals einiges in die Höhe geschnellt sein. Ob dies die YB-Verantwortlichen freut, ist eine andere Frage. Denn die Chancen, dass der wieselflinke Doumbia auch nach der Winterpause noch für die Berner auf Torjagd geht, dürften nunmehr unter 50 Prozent liegen. (ruk)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch