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Doumbia geht fremd

Sechs Jahre nach seinem Abgang aus Bern leiht sich der grösste hiesige Rivale der Young Boys den Ivorer von der AS Roma aus.

Nun auch in der Schweiz für Rot-Blau unterwegs: Seydou Doumbia.
Nun auch in der Schweiz für Rot-Blau unterwegs: Seydou Doumbia.
Keystone

Seydou Doumbia war zwischen 2008 und 2010 eine Bereicherung für die Super League und bei YB die Lebens­versicherung im Angriff. Der Spektakelmacher erzielte 50?Tore für die Berner und avancierte in seinen letzten zwei Saisons zum Torschützenkönig.

Nun meldet sich der 33-fache Nationalspieler der Elfenbeinküste zurück in der Liga, wo sein Stern aufgegangen ist. Der Ivorer wird in Zukunft in der Hauptstadt jedoch nicht mehr für seine Treffer verehrt, vielmehr wird er deswegen gefürchtet: Basel leiht sich den 28-Jährigen aus – und will damit den Transfer von Nationalspieler Breel Embolo zu Schalke kompensieren. Der Meister deponierte bei der AS Roma, Doumbias Arbeit­geber, sein Interesse an einer definitiven Übernahme ab 2017/18.

Karriere geriet ins Stocken

Doumbia begann seine Laufbahn in der Heimat. 2006 wechselte er für zwei Jahre nach Japan. Erst in Bern gelang ihm gut zwei Saisons später der Durchbruch. Seine erfrischende Art machte ihn schnell zum Publikumsliebling.

Im Sommer 2010 zog es den 1,78?m grossen Offensivspieler von den Young Boys für fünf Jahre zu ZSKA Moskau. Mit den Russen wurde Doumbia dreimal Meister, zweimal Cupsieger sowie ebenfalls zweimal Liga-Torschützenkönig. Sein Marktwert per Ende Juli 2015 wurde gemäss dem Internet-Portal Transfermarkt auf 25?Millionen Euro geschätzt, mehr als doppelt so viel wie aktuell.

Anfang 2015 unterzeichnete Doumbia bei der AS Roma einen Vertrag über vier Jahre. Für die Römer kam Doumbia dann noch in 14?Serie-A-Spielen zum ?Einsatz (2?Tore). Danach wurde er im ?August 2015 an ZSKA Moskau und im?Februar 2016 an Newcastle United ausgeliehen. In der Premier League kam Doumbia nur auf 29?Einsatzminuten. Trainer Rafael Benítez setzte im Kampf gegen den Abstieg nie richtig auf den Goalgetter von der Elfenbeinküste. Newcastle stieg schliesslich ab. Für Doumbia geht es bei seiner Rückkehr in die Schweiz vor allem darum, seine Karriere neu anzukurbeln.

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