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Die Sensation aus dem Fürstentum

Die AS Monaco gehört zu Europas besten acht – wider alle Prognosen und nach einem Spiel ohne Spiel.

Herr der Lage: Monacos kroatischer Goalie Danijel Subasic. Foto: Reuters
Herr der Lage: Monacos kroatischer Goalie Danijel Subasic. Foto: Reuters

Wahre Helden des Fussballs wachsen eher in kunstlosen Rasenschlachten als in der Beschaulichkeit eines gepflegten Spiels. Selbst in Monaco ist das so, diesem Reservat für Reiche und Schöne, für Glitzer und Glanz. Für einmal, und das kommt wirklich selten vor, war das kleine Stade Louis II fast voll: 17 263 Zuschauer. Als hätte man bei der AS Monaco vorausgeahnt, dass das trotz der günstigen Ausgangslage kein lockeres Schaulaufen würde, dass man wohl trotz des 3:1-Auswärtssiegs gegen Arsenal im Hinspiel leiden müsse. Auch Fürst ­Albert war da: Winterjacke, Krawatte, Schal, alles assortiert. Man kennt ihn ja als grossen Sportfreund. Diesmal sollte seine Präsenz aber wohl vor allem der Mutmache dienen, der moralischen Stärkung der doppelten, dreifachen ­Abwehrreihe einer Association Sportive mit schier existenzellen Verlustängsten.

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