Die sechs Krisenherde beim FC Basel

Die Basler sind so schlecht in die Saison gestartet wie nie seit 2009. Die schlechten Resultate hängen auch mit dem Bruch in der Führung zusammen.

Der einzige Stammspieler mit regionalem Hintergrund: Taulant Xhaka hat die Basler Krise auch nicht verhindern können.

Der einzige Stammspieler mit regionalem Hintergrund: Taulant Xhaka hat die Basler Krise auch nicht verhindern können.

(Bild: Keystone)

Florian Raz@razinger

Noch jedes Imperium ist irgendwann einmal gestürzt worden. Werden wir gerade Zeuge, wie jenes des FC Basel in sich zusammenfällt? Noch ist es etwas gar früh, um die Grabrede auf den Serienmeister zu halten. Aber faszinierend ist es schon, wie sich der Dominator des Schweizer Fussballs ohne echte Not entschlossen hat, fast alles über den Haufen zu werfen, was ihm zuletzt acht Meistertitel in Serie eingebracht hat.

Die Folge des aktuellen Basler Umbaus ist der schlechteste Saisonstart seit 2009. Damals gewann der FCB unter dem neu eingesetzten Cheftrainer Thorsten Fink in acht Ligaspielen sogar bloss acht Punkte. Für den Deutschen wurde so die neunte Runde bereits zum Spiel der Wahrheit, Benjamin Huggel rettete ihm mit seinem Treffer zum 3:2 in Bellinzona den Job. Am Ende jener Saison, die ebenfalls eine des grossen Umbruchs war, wurden die Basler mit 80 Punkten Meister.

Natürlich kann sich die Geschichte für die Basler wiederholen. Doch es gibt markante Unterschiede zwischen 2009, dem Anfang der Basler Meisterserie, und heute. Es sind zugleich die sechs Punkte, die die aktuelle FCB-Krise ausmachen.

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