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Die neue Geduld der Basler Jugend

Sechs Gründe, warum der FCB am Sonntag ohne namhafte Veränderungen in die Rückrunde startet.

Alle noch an Bord. Nicht einmal die viel umworbenen Xherdan Shaqiri (2. von rechts) und Granit Xhaka (rechts) erlagen den Verlockungen aus dem Ausland.
Alle noch an Bord. Nicht einmal die viel umworbenen Xherdan Shaqiri (2. von rechts) und Granit Xhaka (rechts) erlagen den Verlockungen aus dem Ausland.
Imago

Wenn der FC Basel am Sonntag den FC Sion zum Rückrunden-Auftakt empfängt, dann tut er dies mit einer überraschenden Aufstellung. Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka, Fabian Frei oder Aleksandar Dragovic – sie alle werden auf dem Rasen stehen, wenn der Ball wieder rollt.

Was logisch klingt, ist es nicht, überschlugen sich doch ab Ende Dezember die Gerüchte um die aussichtsreichsten jungen Basler. Kaum ein Tag verging, da nicht mindestens einer von ihnen mit einem KClub im Ausland in Verbindung gebracht wurde oder tatsächlich in Verbindung stand. FCB-Sportkoordinator Georg Heitz sagt gar: «Wir erhielten in der Pause praktisch für jeden unserer Kaderspieler eine oder mehrere Anfragen, wobei oft Agenten das Interesse übermittelten, was es uns schwer machte, zwischen seriösen und unseriösen Anfragen zu unterscheiden.» Gegangen ist trotzdem keiner, der beim FC Basel eine wichtige Rolle spielt. Sandro Wieser, Fwayo Tembo, Taulant Xhaka und Pascal Schürpf suchen bei einem anderen Klub ihr Glück. Keiner von ihnen kam zu mehr als ein paar Einsätzen im rotblauen Dress, ihre Abgänge standen ganz im Zeichen der vom FCB angestrebten Kaderreduktion.

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