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Die Hysterie um Guardiola

Wenn Bayern München in der kommenden Woche erstmals unter dem neuen Coach Josep Guardiola trainiert, sind gegen 30'000 Fans bereit, Eintritt dafür zu bezahlen.

Hat eine wahre Hysterie ausgelöst: Josep Guardiola, Bayern Münchens künftiger Trainer.
Hat eine wahre Hysterie ausgelöst: Josep Guardiola, Bayern Münchens künftiger Trainer.
Keystone

Seit Josep Guardiola Mitte Januar seinen Vertrag beim FC Bayern als neuer Trainer ab der Saison 2013/14 unterschrieben hat, war sein Name in München allgegenwärtig. Der Club erlebte seither die beste Zeit seiner Geschichte, erstmals überhaupt gewann er das Triple, bestehend aus Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League. Doch trotz aller Siege, die Bayern unter Jupp Heynckes feierte, war da überall schon er: Heynckes’ Nachfolger Guardiola. Wie ein Schatten begleitete er seine künftige Mannschaft. Die Medien schlachteten jede Neuigkeit aus, sie brauchte dafür nicht einmal relevant zu sein.

Doch war all das bloss ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Jetzt haben selbst seriöse Zeitungen wie die «Süddeutsche» auf ihren Websites Liveticker eingerichtet – sie zählen die Zeit herunter bis Montag, 12 Uhr. Dann wird der 42-jährige Spanier offiziell vorgestellt und hält anschliessend seine erste Pressekonferenz als neuer Trainer ab. Dies werden so viele Journalisten vor Ort mitverfolgen wie sonst einen Champions-League-Halbfinal in der Allianz-Arena. Angesichts dessen ist es kein Wunder, dass der Termin vom Geschäftssitz und Trainingsgelände an der Säbener Strasse kurzerhand in das Stadion im Norden der Stadt verlegt wurde.

Am kommenden Mittwoch schliesslich ist die erste Trainingseinheit der neuen Bayern geplant. Ohne Stars wie Arjen Robben oder Mario Mandzukic zwar, die wegen Länderspieleinsätzen noch bis Ende Monat in den Ferien weilen, dafür mit erwarteten 30'000 Zuschauern. Und das ist ebenfalls ein Novum: Die Bayern verlangen für das Training fünf Euro Eintritt. Mit dem Erlös wollen sie die Opfer der Flutkatastrophe in Bayern unterstützen.

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