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Die Grasshoppers machen ihre Hausaufgaben

Die Zürcher feiern in Thun den vierten Erfolg in Serie und bleiben schärfste Verfolger von Leader FC Basel.

Vierter Sieg am Stück: GC feiert in Thun einen ganz wichtigen Erfolg.
Vierter Sieg am Stück: GC feiert in Thun einen ganz wichtigen Erfolg.
Keystone
Starke Vorstellung: Gashi war einer der Aktivposten im GC-Spiel und erzielte per Penalty den ersten Treffer.
Starke Vorstellung: Gashi war einer der Aktivposten im GC-Spiel und erzielte per Penalty den ersten Treffer.
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Drei Punkte erbeutet: Gashi lässt seiner Freude freien Lauf.
Drei Punkte erbeutet: Gashi lässt seiner Freude freien Lauf.
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Fast eine Stunde lang lief in Thun gar nichts. Die Gastgeber und die Grasshoppers neutralisierten sich. Die erste nennenswerte Torchance hatte Adrian Nikci in der 54. Minute mit einem Schuss aus 18 Metern, der knapp am GC-Tor vorbeiging. Es war der Startschuss zu einem Schlagabtausch, aus dem GC als Sieger hervorging. Zwei Minuten nach der Möglichkeit von Nikci wurde der Zürcher Daniel Pavlovic an der Strafraumgrenze von Benjamin Lüthi zurückgehalten. Schiedsrichter San entschied auf Penalty. Shkelzen Gashi liess sich die grosse Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen und erzielte das 1:0 für GC.

Die Führung der Grasshoppers hielt jedoch keine zwei Minuten: Nelson Ferreira traf quasi im Gegenzug nach einer unglücklichen Abwehraktion von Pavlovic. Weitere fünf Minuten später sorgte Munas Dabbur nach einem grotesken Missverständnis in der Thuner Verteidigung für die erneute GC-Führung. Goalie Guillaume Faivre und Verteidiger Fulvio Sulmoni hatten sich eine Abstimmungspanne der gröberen Sorte geleistet. Für Dabbur war es der siebte Treffer im siebten Spiel. Den dritten Zürcher Treffer erzielte Michael Lang nach einem Eckball von Gashi.

Die Thuner, die zuvor daheim acht Spiele ungeschlagen geblieben waren, hatten die beste Möglichkeit, in der Schlussphase nochmals für Spannung zu sorgen, in der 83. Minute. Ferreira, der auffälligste Offensivspieler der Berner Oberländer, traf aber nur die Latte, und Christian Schneuwly setzte den Nachschuss aus bester Position neben das Tor.

«Es war ein schwieriger Match auf dem Kunstrasen. Wir wussten nach der ersten Halbzeit, dass wir einfach so weiterspielen müssen, da Thun ja noch das Cupspiel gegen den FCZ vom Mittwoch in den Beinen hatte. Wir glauben daran, dass wir jedes Spiel gewinnen können», sagt GC-Spieler Gashi, der massgeblich am Zürcher Erfolg beteiligt war.

Thun - Grasshoppers 1:3 (0:0)

Stockhorn-Arena. - 6687 Zuschauer. - SR San. - Tore: 56. Gashi (Foulpenalty) 0:1. 57. Ferreira 1:1. 63. Dabbur (Pavlovic) 1:2. 77. Lang (Gashi) 1:3.

Thun:Faivre; Lüthi (73. Frey), Reinmann, Sulmoni, Schirinzi; Zuffi, Siegfried; Christian Schneuwly, Ferreira (83. Schindelholz); Nikci (68. Wittwer); Marco Schneuwly.

Grasshoppers: Bürki; Michael Lang, Jahic, Grichting, Pavlovic; Abrashi, Salatic; Gashi (93. Bauer), Toko, Caio (90. Dingsdag); Dabbur (88. Ngamukol).

Bemerkungen: Thun ohne Sanogo, Hediger, Sadik, Bättig (alle verletzt) und Cassio (gesperrt), GC ohne Ben Khalifa und Bunjaku (beide verletzt). 83. Lattenschuss von Ferreira. Verwarnungen: 56. Lüthi (Foul). 82. Bürki (Unsportlichkeit/Zeitspiel).

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