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Die ehrlich-bösen Worte des Captains

Wieso hat der grosse FC Liverpool gegen den kleinen FC Basel verloren? Ganz einfach: Weil er nicht gut genug war, sagt Steven Gerrard.

Manchmal winden sich Fussballer nach desaströsen Niederlagen. Der FC Liverpool war in diese Saison gestiegen, um zum ersten Mal seit 1990 wieder englischer Meister zu werden und in der Champions League weit vorzustossen. Nach vier Monaten dieses Fussballjahres hat er bereits alle grossen Ziele verspielt. In der Meisterschaft liegen die Reds nur auf Rang 9, 15 Punkte hinter Leader Chelsea. In der Champions League sind sie am FC Basel gescheitert.

Steven Gerrard ist Captain des FC Liverpool. Als der Match vorbei war, lautete die Frage an ihn: «In der Gruppenphase ausgeschieden: Hätte Liverpool mehr verdient?» Gerrards Antwort war: «Nein.» Weshalb nicht? «Wir waren über die sechs Spiele nicht gut genug.» Speziell erwähnte Gerrard die Auswärtspartie in Basel sowie dieses letzte Heimspiel gegen den Schweizer Meister. Und was die Saison seiner Mannschaft angeht, urteilte er: «Es ist im Moment wie auf der Achterbahn. Es ist hart.»

Der 34-jährige Gerrard fand den Platzverweis gegen Teamkollege Markovic zu streng, jammern darüber mochte er aber nicht – im Gegensatz zu seinem Trainer Brendan Rodgers, der von einem «furchtbaren» Entscheid sprach und fand: «Wenn das Rot war, dann gibt es in jedem Spiel zwei, drei Platzverweise». (ukä.)

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