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Die Blamage für die Manchester-Teams ist perfekt

Manchester United und Manchester City können sich nun ganz auf ihren Zweikampf um den Titel in der Premier League konzentrieren.

Freud und Leid: Während Sportings Keeper nach dem Schlusspfiff jubelt, sind die Spieler der City konsterniert.
Freud und Leid: Während Sportings Keeper nach dem Schlusspfiff jubelt, sind die Spieler der City konsterniert.
Keystone

Nach dem Vorrunden-Out in der Champions League und der folgenden Versetzung war die zweite K.o.-Runde der Europa League die letzte für City und die United. Die Viertelfinalisten kommen aus Spanien (Athletic Bilbao, Valencia, Atletic Madrid), Deutschland (Hannover, Schalke), Portugal (Sporting Lissabon), der Ukraine (Metalist Charkiw) und Holland (Alkmaar). Die grossen Favoriten sind ausgeschieden.

Manchester United konnte im Achtelfinal das 2:3 aus dem Hinspiel nicht mehr wettmachen. Das Team von Sir Alex Ferguson war den aufmüpfigen Basken von Athletic Bilbao auch in der Reprise unterlegen und verlor im San Mames verdientermassen 1:2. Bilbaos schöner Kombinationsfussball erinnerte in einigen Momenten gar an die grossen Auftritte des FC Barcelona. City, das sich im Hinspiel ein 0:1 bei Sporting Lissabon eingehandelt hatte, bot erst nach der Pause eine Leistung, die eines möglichen Viertelfinalisten würdig gewesen wäre. Sporting hatte sich einen beruhigenden 2:0-Vorsprung herausgespielt, verlor die Partie aber noch 2:3.

Beinahe Happyend für City

Ein präziser Freistoss von Matias Fernandez (33.) ebnete Sporting den Weg in die Top 8 der Europa League und in eine der Favoritenrollen auf einen Platz im Final von Bukarest. Fernandez verwertete den Versuch auf sehenswerte Weise. Sieben Minuten später sorgte der Holländer Ricky van Wolfswinkel dafür, dass laute Buhrufe der Fans das Heimteam in die Kabine begleiteten. Ein markanter Steigerungslauf mit drei Toren innerhalb von 22 Minuten sorgte aus Sicht der Citizens aber nochmals für Spannung und Hoffnung. Am Ende fehlte Manchester ein Tor, das der aufgerückte Goalie Joe Hart in der allerletzten Aktion sogar beinahe noch erzielt hätte.

Mario Eggimanns Hannover gewann das Rückspiel gegen Standard Lüttich diskussionslos 4:0 und realisierte nach dem 2:2 im Hinspiel den grössten Erfolg der 116-jährigen Vereinsgeschichte. Lüttichs brasilianischem Verteidiger Kanu unterliefen gleich zwei Eigentore.

Mit Schalke kam ein zweiter Bundesligist weiter, obwohl Twente Enschede in Gelsenkirchen seinen Vorsprung früh auf 2:0 ausbaute. Zu verdanken hatte Schalke die Wende einem Holländer, einem ungemein treffsicheren. Klaas-Jan Huntelaar erzielte beim 4:1 drei Treffer und verbesserte seine ohnehin schon bärenstarke Saisonbilanz für Königsblau auf 37 Tore (neun davon in der Europa League) in 36 Pflichtspielen.

si/fal

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