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«Die Aussagen waren klar»

Stephan Lichtsteiner nimmt nach dem 3:0 gegen Estland erstmals Stellung zu seinen provokativen Formulierungen und erklärt, wie das Team darauf reagiert hat.

«Ich habe die ganze Aufregung nicht verstanden»: Stephan Lichtsteiner im Interview mit <%=misc::zitat%>.

Er steht dazu. Keine Reue. Keine Entschuldigung. Nur so viel: «Die Jungs kennen mich. Die Aussagen waren ja auch gegen niemanden gerichtet, überhaupt nicht.» Stephan Lichtsteiner ist frisch geduscht und auch eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff immer noch frisch im Kopf. «Das ist eine super Mannschaft. Die Jungs wissen, dass ich alles für sie mache. Und ich weiss, dass ich alles für sie mache.»

Alles feine Floskeln, weg ist die Würze in seinen Worten, der fade Beigeschmack bleibt. «Es ist extrem wichtig, dass wir auf die sogenannten Identifikationsfiguren aufpassen», hatte Lichtsteiner vor dem 3:0 gegen Estland gesagt und klar zum Ausdruck gebracht, dass er kein Verständis dafür hat, wenn Spieler wie Tranquillo Barnetta oder Pirmin Schwegler nicht mehr aufgeboten werden.

«Keinen grossen Wirbel»

In einer Interviewrunde mit diversen Schweizer Medien hatte Lichtsteiner aus eigenem Antrieb die Pfeffermühle gerieben und sich zu folgender Aussage hinreissen lasssen: «Mir geht es nicht um ‹richtige Schweizer› und die ‹anderen Schweizer›, sondern darum, dass sich das Volk weiterhin mit dem Nationalteam identifizieren kann.»

Die Formulierung sorgte an den vergangenen zwei Tagen für deftige Schlagzeilen und unnötigen Wirbel. «Das hat bei uns im Team keinen grossen Wirbel ausgelöst. Die Aussagen waren klar. Es war auch keine Kritik am Trainer. Deshalb habe ich die ganze Aufregung nicht verstanden», so Lichtsteiner. Er steht zu seinem Wort. Keine Reue. Keine Entschuldigung.

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