Deshalb stürzte Leicesters Präsident in den Tod

Die Tragödie bewegte die Fussballwelt: Nun ist klar, was zum Tod von Vichai Srivaddhanaprabha geführt hatte.

Schock in Leicester: Der Helikopter von Vereinspräsident Vichai Srivaddhanaprabha stürzt unmittelbar neben dem Stadion ab. Video: Tamedia

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Defekte Cockpit-Pedale haben nach Einschätzung britischer Ermittler zum Absturz des Helikopters von Leicester-City-Eigentümer Vichai Srivaddhanaprabha geführt. Der Heckrotor habe sich nicht mehr steuern lassen, weswegen der Helikopter ausser Kontrolle geraten sei, teilte die britische Behörde für die Untersuchung von Luftfahrtunfällen (AAIB) am Donnerstag mit. In weiteren Untersuchungen solle nun die Ursache für den Defekt ermittelt werden.

Bei dem Unfall am 27. Oktober waren Vichai und vier weitere Menschen ums Leben gekommen. Der Helikopter geriet kurz nach dem Abflug ausser Kontrolle und stürzte unweit des Leicester-Stadions ab. Die Maschine zerschellte auf einen Parkplatz neben dem Stadion und ging in Flammen auf.

Sensationeller Titel

Es gehörte zum Ritual des Clubs, dass der Präsident bei Heimspielen per Helikopter ins Stadion ein- und ausgeflogen wurde. Der in den blau-weissen Vereinsfarben lackierte Hubschrauber landete dafür im Mittelkreis.

Der thailändische Milliardär hatte den damaligen Zweitligisten Leicester City 2010 übernommen und seither viel Geld in den Verein gepumpt. Unter seiner Führung gelang 2014 der Aufstieg in die Premier League und der sensationelle Gewinn der Meisterschaft im Jahr 2016.

(fas/sda/afp)

Erstellt: 06.12.2018, 17:23 Uhr

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