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Der zähe Freiburger

YB-Stürmer Marco Schneuwly ist kein Filigrantechniker, doch er ist zweikampfstark, unerschrocken und willig. Das gefällt Trainer Christian Gross, der den Freiburger unbedingt in seinem Kader wollte.

Marco Schneuwly: «Ich bin topfit und will spielen.»
Marco Schneuwly: «Ich bin topfit und will spielen.»
Keystone

Der Donnerstag war ein erfolgreicher Tag für die Brüder Schneuwly. Marco blieb mit YB im ersten Europa-League-Spiel dieser Saison siegreich und liess sich zudem einen Assist gutschreiben. Christian, der auf diese Saison hin leihweise zum FC Thun gewechselt hat, betätigte sich beim überraschenden 2:2 in Palermo ebenfalls als Passgeber. Die beiden Brüder hatten zu später Stunde noch telefonischen Kontakt. «Wir reden jeden Tag miteinander», sagt der drei Jahre ältere Marco, der in diesem Sommer um ein Haar auch in Thun gelandet wäre. «Wir waren uns eigentlich bereits einig», erzählt der Stürmer. Doch dann kam der 8. Mai: Trainer Vladimir Petkovic, der schon länger nicht mehr auf den kräftigen Freiburger gesetzt hatte, musste das Büro räumen. Sein Nachfolger Christian Gross signalisierte der Klubführung, dass er Schneuwly unbedingt im Kader haben wolle. Der 26-Jährige brauchte keine lange Bedenkzeit. «YB ist der Klub meines Herzens.»

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