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Der Wutausbruch

Der algerische Fussballnationaltrainer Rabah Madjer verliert nach einer Frage völlig die Fassung. In bester Trappatoni-Manier schreit er auf den Journalisten ein.

Rabah Madjer: Der Champions-League-Sieger mit Porto trainiert seit kurzem Algerien. Bild: Twitter (WAGU)

Dass sich ein Trainer mit den Medien gut versteht, ist nicht zwingend. Daher kann es durchaus vorkommen, dass ein Interview oder eine Medienkonferenz vorzeitig beendet wird. Oder es kommt zu Ausbrüchen wie einst bei Giovanni Trappatoni. Nun hatte der algerische Nationaltrainer einen emotionalen Auftritt.

Rabah Madjer, der seit seinem Absatztor gegen die Bayern im Final des Europapokals der Landesmeister der wohl bekannteste Spieler Algeriens, ist seit kurzem Trainer des nordafrikanischen Landes. Nach einem Freundschaftsspiel gegen Zentralafrika, welches sein Team 3:0 gewonnen hatte, platzte dem ehemaligen Stürmer wegen einer Frage der Kragen. Wieso Algerien nicht mehr so spiele wie früher, wollte ein Journalist des nationalen Radios wissen. Daraufhin flippte der frühere Stürmer von Porto völlig aus und erklärte ihn zum Feind des Nationalteams. Madjer schrie den Reporter über längere Zeit an und forderte ihn dazu auf, still zu sein, ehe er ihn ignorierte und mit der Beantwortung der nächsten Frage fortfahren wollte. Mittendrin sass Riyad Mahrez, der Spieler von Leicester City, und schien nicht recht zu wissen, was hier gerade passiert ist.

Madjers Wutausbruch. Quelle: Youtube

In bester Gesellschaft

Madjer ist das jüngste Beispiel einer Reihe von durchaus berühmten Trainern, welche die Fassung verloren. Das englische Radio Talksport stellte einst die zehn grössten Wutausbrüche an Pressekonferenzen zusammen. Unter ihnen die legendäre Rede von Giovanni Trappatoni über die schlechte Einstellung seiner Spieler, oder Roy Keane, der sich über ein Handy aufregt. Es gibt noch mehr Beispiele von der Insel, unter anderem von Sir Alex Ferguson, Arsène Wenger oder Rafael Benitez. (sal)

Zehn der besten Pressekonferenzen. Quelle: Youtube

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