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Der Ultras-Konflikt

«Krieg dem DFB» – es tobt ein Streit in den deutschen Fankurven mit dem Verband. Dabei war alles anders gedacht.

Ein Schalke-Fan zeigt seine Treue zu Club und seiner Ultra-Crew.

Ein Schalke-Fan zeigt seine Treue zu Club und seiner Ultra-Crew.

(Bild: Reuters)

Das Berliner Olympiastadion kann ein trostloser Ort sein, einsam und grau. Doch die Sonne schien am 11. Juni 1994, die Bomberjacken trugen sie offen, 23 Kölner. 23 von insgesamt 10’100 Zuschauern im riesigen Stadion, die meisten Plätze blieben leer. Die Fans der Fortuna, die gegen den Abstieg aus der zweiten Liga kämpfte, waren überall zu hören. Jedenfalls in ihrer Erinnerung. Als die Fortuna zum 1:1 gegen die Hertha traf, tanzten sie im Gästeblock Polonaise. Genug Platz hatten sie ja. Am Parkplatz brannten sie bengalische Fackeln ab, bis die Polizei sie in den Fanbus sperrte. Dann fuhren sie saufend und singend, aber weitestgehend friedlich zurück nach Köln.

DerBund.ch/Newsnet

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