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«Der richtige Schritt zur rechten Zeit»

Sportchef Alex Frei und der FC Luzern gehen getrennte Wege. Das könnte auch das Ende von Nachwuchschef Andy Egli sein.

Keine Kraft mehr: Alex Frei zieht sich beim FC Luzern zurück. Nach der Partie gegen Basel wird an der Medienkonferenz von einer «Trennung im gegenseitigen Einvernehmen» gesprochen. Die Situation geht Frei sichtlich nahe.
Keine Kraft mehr: Alex Frei zieht sich beim FC Luzern zurück. Nach der Partie gegen Basel wird an der Medienkonferenz von einer «Trennung im gegenseitigen Einvernehmen» gesprochen. Die Situation geht Frei sichtlich nahe.
Keystone
Der starke Mann im Hintergrund: Mit Ehrenpräsident Walter Stierli hat sich Alex Frei offenbar überworfen.
Der starke Mann im Hintergrund: Mit Ehrenpräsident Walter Stierli hat sich Alex Frei offenbar überworfen.
Keystone
Keine Besserung: Trainer Markus Babbel ersetzte Carlos Bernegger im Herbst, aber auch der ehemalige Bayern-Star konnte keine wesentlichen Fortschritte erzielen. Zum Abschluss der Vorrunde gibt es eine 0:3-Heimpleite gegen Wintermeister Basel.
Keine Besserung: Trainer Markus Babbel ersetzte Carlos Bernegger im Herbst, aber auch der ehemalige Bayern-Star konnte keine wesentlichen Fortschritte erzielen. Zum Abschluss der Vorrunde gibt es eine 0:3-Heimpleite gegen Wintermeister Basel.
Keystone
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Wie der FC Luzern und Alex Frei nach der Partie gegen Basel (0:3) bekannt gaben, fand die Trennung per Ende Jahr im gegenseitigen Einvernehmen statt. Frei sagte an der Medienkonferenz: «Es ist der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Eine Weiterarbeit ist für mich unter den gegebenen Umständen nicht möglich.» Und zum Schluss bemerkte der abtretende Sportchef des FCL: «Ich werde mir die nötige Zeit nehmen, Distanz zu bekommen und diese auch mit meiner wunderbaren Familie zu verbringen.» Der ehemalige Internationale war zuletzt wegen der schlechten Resultate des Super-League-Schlusslichtes auch intern stark unter Druck geraten.

Frei hat sein Amt als Sportchef im März 2013 mit viel Elan angetreten. Der Schwung ging verloren, als er im vergangenen Sommer diverse Einsparungen beim Spielerpersonal machen musste. Der sportliche Erfolg blieb aus, Trainer Carlos Bernegger musste gehen und mit Markus Babbel ein grosser Name verpflichtet. Aber auch die Wahl des ehemaligen Bayern-Stars brachte keine Besserung.

Der FCL – ein Haifischbecken?

Über die Zustände beim Tabellenletzten der Super League sagte Frei erst kürzlich in einem Interview: «Ich wusste, dass der FCL ein Haifischbecken ist. Aber mir war nicht bewusst, dass so viele Haifische darin schwimmen.»

Der Abgang von Frei dürfte mit grosser Wahrscheinlichkeit auch das Ende von Andy Egli als Nachwuchschef beim FCL bedeuten. Redaktion Tamedia hat aus gut informierter Quelle erfahren, dass Egli bei einem Rücktritt von Frei ebenfalls die Konsequenzen zieht.

si/tn/sr/fal

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