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Der Held, der vom FCZ kam

Moussa Koné braucht nur eine Viertelstunde, um das Stadion von Dynamo Dresden zum Beben zu bringen.

Moussa Koné sicherte seinem neuen Team beim Debüt den Sieg. (Archivbild/Keystone)
Moussa Koné sicherte seinem neuen Team beim Debüt den Sieg. (Archivbild/Keystone)

In der 89. Minute des Spiels zwischen Dynamo Dresden und dem VfL Bochum schlug die grosse Stunde von Moussa Koné: Der eine Viertelstunde zuvor eingewechselte Neuzugang vom FC Zürich leitete erst einen brillanten Spielzug über Rico Benatelli und Philipp Heise ein und verwertete dann Heises Pass vors Tor zum siegsichernden 2:0. Der Treffer war für Konés neuen Club, der die vorherigen drei Rückrundenspiele allesamt verloren hatte, eine riesengrosse Erlösung.

Durch den Sieg klettert Dynamo in der Tabelle der 2. Bundesliga auf Rang 12, liegt nun mit 26 Punkten vier Zähler vor der Gefahrenzone. Koné ist schon nach seinem ersten Spiel der Held beim populärsten Verein Ostdeutschlands und dessen Hoffnungsträger. Seit dem Weggang von Stefan Kutschke im vergangenen Sommer fehlt den Dresdnern ein wirklich torgefährlicher Angreifer. Der treffsicherste Spieler beim achtfachen DDR-Meisters ist der letztjährige Drittligatorschützenkönig Lucas Röser. Er steht bei sieben Toren, darunter auch das 1:0 per Penalty gegen Bochum.

Dresdens Sportchef Ralf Minge, der einst neben Ulf Kirsten für Dynamo Dresden stürmte, hält grosse Stücke auf Koné. «Moussa ist in der Offensive variabel einsetzbar, bringt Tempo mit und strahlt Torgefahr aus. Zudem ist er ein entwicklungsfähiger Spieler, in dem wir noch viel Potential sehen», sagt er über den 21-jährigen Senegalesen, der beim FCZ nach dem Aufstieg nicht mehr zu den Stammspielern zählte.

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